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Ein Tänzchen zum Schluss

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Tänzerisch verabschiedete sich das »Flötenspektakel« vom Publikum. © Schütte

Konzert der Frankfurter Gruppe »Flötenspektakel« in der Grünberger Spitalkirche.

Grünberg (hgt) Auf Einladung der Stadt Grünberg und des Museums im Spital gastierte das Ensemble »Flötenspektakel« am vergangenen Samstag in der Hospitalkirche. Dabei wurden die hohen Erwartungen voll und ganz erfüllt, denn alle Mitwirkenden überzeugten mit Harmonie und Temperament bei ihren gespielten Kompositionen.

Acht Frankfurter Musikerinnen, die alle ihre musikalisch-künstlerische Ausbildung an einer europäischen Musikhochschule absolviert haben, veranstalteten ein flötistisches Feuerwerk, dessen Klangvielfalt Augen und Ohren der Zuhörer ein ums andere Mal verblüffte. Dabei kommen sämtliche Instrumente der Querflötenfamilie, von der Piccolo über die allgemein bekannte große Flöte, Altflöte bis hin zur Bass- und Kontrabassflöte, sowie gelegentlicher Gesangstücke zum Einsatz. Die Flötenakrobatinnen konnten sich sicher sein, musikalische Genüsse für jeden Geschmack und jedes Ohr auch in Grünberg bereit zu haben, und wanderten bei ihrem Konzert von barocken Klängen über Klassik, Romantik, Jazz-Adaptionen bis hin zu zeitgenössischen Werken.

Dabei wurde das Publikum mit charmanten und informativen Moderationen durch das Programm geführt. Originalliteratur und Bearbeitungen bekannter und weniger bekannter Werke wurden auf höchstem Niveau musiziert und präsentiert.

Es war ein spannendes Erlebnis für Augen und Ohren für geübte Konzertgänger, aber auch musikalische Neulinge kamen auf ihre Kosten. Zu Gehör gebracht wurde unter anderem die Ouvertüre zu »Die Fledermaus« von Johann Strauss (1864-1949), »Within«, eine moderne Komposition von Ian Clarke (*1964), »Prelude« aus »Carmen« von Georges Bizet (1838-1875) sowie die »Bohemian Rhapsody« von Freddy Mercury (1946-1991). Marija Milosavljevic beeindruckte mit ihrer Stimme bei »Un moto digioia« KV579 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und dem bekannten Lied »Habanera«.

Zum Abschluss spielte das Ensemble als Zugabe zum Tanz auf und konnte sich des begeisterten Applauses der Zuhörer sicher sein.

Museumsleiterin Karin Bautz überreichte als Dank an die Mitwirkenden eine Geschenktüte der Stadt.

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