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Erneuerung des »Sportlerheims 1« frei angehen

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Der TSV 1883 Grünberg verkauft ein Teilgrundstück der Grillhütte. Jetzt kann die Erneuerung des »Sportlerheims 1« in Angriff genommen werden.

Grünberg (red). In seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung des TSV 1883 Grünberg erläuterte Vorsitzender Klaus-Peter Kreuder, dass der Verkauf des »Sportheims 2« im Jahr 2021 in den vergangenen Jahren immer wieder ein Thema im Vorstand war. So habe man versucht, einen Verkauf im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 an den Landkreis und der Stadt Gießen und später auch im Rahmen der Awo-Nutzung vorzunehmen. Die Veräußerung des Teilgrundstücks der TSV-Grillhütte an die Firma »fligthobsession« GmbH sei schließlich genehmigt worden. »Der Verkauf war im Hinblick auf den erheblichen Sanierungsbedarf die beste Lösung für den TSV mit Synergieeffekten und der Möglichkeit, jetzt frei die Erneuerung des TSV ›Sportlerheims 1‹ anzugehen«, so Kreuder. Wie Wilfried B. Luhn, Vorstand Finanzen und Mitgliederverwaltung, berichtete, hat der Gesamtverein gegenwärtig 1212 Mitglieder.

Bei den Wahlen wurde Klaus-Peter Kreuder als Vorsitzender wiedergewählt, ebenso Armin Schäfer als 3. Vorsitzender. Als Kassenprüfer wurden Stefan Gerdewitz, Silke Arnheiter und als Ersatzkassenprüfer Peter Heß gewählt. Außerdem wurde die Erhöhung der TSV-Beitragssätze wie vorgelegt zum 1. Januar 2022 genehmigt. Diese belaufen sich für Familien auf 95 Euro, Erwachsene ab 18 Jahren auf 65 Euro, Jugendliche von 15 bis 18 Jahren auf 48 Euro, Kinder bis 14 Jahren auf 35 Euro, für Familien im Passivbereich auf 48 Euro und Einzelpersonen auf 35 Euro sowie beim Seniorentanz auf 40 Euro.

Im Bericht für die Abteilung Turnen und Gymnastik berichtete Barbara Merz-Koch, dass man 300 Mitglieder habe und in der Turnhalle der Grundschule am Diebsturm aktiv sei. Über 130 Kinder würden durchschnittlich wöchentlich bewegt, und 80 aktive Turnerinnen schulen ihre Fitness und Beweglichkeit. In 2020 wurde man von der Corona-Pandemie überrascht, wobei es nach den Sommerferien im August weiterging, doch nur bis Ende September, dann war wieder Schluss bis Ende Juni 2021. Die Kindergruppen trafen sich auf dem Sportplatz und es gab Spiele und Bewegung mit Turngeräten aus der Halle. Die Aerobic-Gruppe traf sich schon seit Ostern im Wald und die Dienstagsgruppe auf dem Schulhof und im Brunnental. Die Gruppen sind kleiner als vorher, und man muss abwarten, wie die weitere Entwicklung ist.

Gemeinsam mit den Vereinen aus Lumda, Lehnheim, Münster, Saasen und Lindenstruth wurde von der Tischtennis-Abteilung für Schüler- und Jugendspieler ein Kreisförderzentrum gegründet. Die Trainingseinheiten finden unter Anleitung eines lizenzierten Trainers statt.

Die Leichtathletikabteilung wies im September des vergangenen Jahres 41 Mitglieder auf. Im Moment wird das Training von Melanie Skill, Viktoria Münch und Andreas Spee betreut. Geplant ist, an Sportfesten und Wettkämpfen teilzunehmen. Spee erklärte sich bereit, die Position eines Abteilungsleiters Leichtathletik zu übernehmen und eine Kindertrainer-Ausbildung abzulegen.

Von der Fußballabteilung wurde unter anderem berichtet, dass Abteilungsleiter Peter Haarhoff das Rechneramt nach dem privaten Verzicht von Karsten Imhof kommissarisch weiterführt. Die Zusammenarbeit in der FSG Grünberg-Lehnheim-Stangenrod funktioniere auf allen Ebenen hervorragend. Aktuell gehen elf Jugendmannschaften von den Bambinis bis zur A-Jugend auf Kreisebene auf Punktejagd. Im Seniorenbereich bestehen zwei Mannschaften in der Kreisoberliga und in der A-Klasse Alsfeld. Im Alte-Herren-Bereich wird die 2er-FSG von Lehnheim und Grünberg mit der Aufnahme von Stangenrod erweitert. Insgesamt habe die Fußballabteilung 219 Mitglieder mit steigender Tendenz.

Manuel Jung von der Basketballabteilung berichtete, dass die Saison in den Jugendmannschaften zufriedenstellend verlaufen sei. In der Altersklasse U12 ist man breiter aufgestellt, die weibliche U14 konnte sich für die Hessenmeisterschaft qualifizieren. Neben dem leistungsorientierten Damen/Mädchen-Bereich sieht man sich in der Pflicht, Mannschaften im Breitensport anzubieten. Für die Bender Baskets hatte man mit Trainer René Spandauw schnell einen Nachfolger für Dajan Kostic gefunden. Mit der US-Amerikanerin Olivia Nash hat man sich verstärkt und aufgrund der Tabellensituation im Dezember und diversen Verletzungen verpflichtete man eine Spielerin aus Finnland und reaktivierte Isabell Meinhart für die letzten Spiele. Das Team Mittelhessen musste als Drittplatzierter als Zweiter in die Playoffs starten. Dort scheiterte man im Viertelfinale denkbar knapp mit zwei Punkten an den Rhein Main Baskets aus Hofheim. Die 2. Damenmannschaft belegt aktuell Platz 1 und hat in den ausstehenden Spielen die Möglichkeit, sich die Meisterschaft und den eventuellen Aufstieg in die Regionalliga zu sichern. Nach der ersten Saisonhälfte belegte die Herrenmannschaft zwischenzeitlich den zweiten Tabellenplatz. Aktuell weist die Abteilung Basketball 320 Mitglieder auf.

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