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Gesamtkonzept gefordert

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Von: Heinz-Gerhard Schütte

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Der städtische Campingplatz in Grünberg ist defizitär. Die CDU fordert ein neues Konzept. Foto: Schütte © Schütte

Die Zukunft des Campingplatzes »Spitzer Stein« ist in der Diskussion. Zunächst soll ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, ob das Gelände verkauft, vermietet oder verpachtet werden soll.

Grünberg (hgt). Keine großen Diskussionen gab es im Grünberger Finanzausschuss. Die CDU-Fraktion wollte ein Gesamtkonzept für den Campingplatz »Spitzer Stein«, der wurde nicht vorgenommen. Es soll erst ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, ob das Gelände verkauft, vermietet oder verpachtet werden soll.

Fachbereichsleiter Edgar Arnold machte bei einer Information zur weiteren Digitalisierung darauf aufmerksam, dass man nicht alle Verwaltungsaufgaben digital bearbeiten könne, weil oft auch ein persönlicher Kontakt erforderlich sei.

Mandatsträger fehlen öfter

Im Rahmen einer einstimmig verabschiedeten Änderung der Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit monierte Bürgermeister Marcel Schlosser, dass gerade in letzter Zeit die Mandatsträger in geringer Anzahl an Sitzungen teilgenommen hätten.

Bei acht Ja-Stimmen und drei Enthaltungen wurde einer zusätzlichen Anbindung Grünbergs an den Vogelsberger Vulkan-Express ab 2025 bis 2029 um 1000 auf dann 9000 Euro jährlich zugestimmt. Außerdem wurden die Preise für den Heizholzverkauf 2022/2023 einstimmig abgesegnet. Die Preiserhöhungen, die zum Teil massiv ausfallen, resultieren aus der derzeitigen Marktsituation im Bereich der verfügbaren Energielieferanten. Dabei ist nicht abzusehen, wie sich der Markt weiterentwickelt.

Für die nächste Saison ist ein Einschlag von etwa 900 Einschlagfestmeter vorgesehen, um der steigenden Nachfrage Rechnung zu tragen.

Einem Antrag der CDU-Fraktion wegen Erlass einer Sondernutzungssatzung wurde nach kurzer Diskussion zugestimmt, um hier Rechtssicherheit, auch im Hinblick für die Gebührenerhebung für die Aufstellung von Werbeplakaten durch Gewerbetreibende zu gewährleisten.

Eine Abstimmung zu einem Antrag der Freien Wähler zu PV-Anlagen und Solarthermie auf denkmalgeschützten Gebäuden gab es nicht, weil Verfahrensfragen unklar waren. Hier will sich Bürgermeister Schlosser bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung bei der zuständigen Sachbearbeiterin des Denkmalschutzes Auskünfte einholen.

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