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Jede Menge Spaß für 400 Gäste

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Mit einem Familienfest gingen die Grünberger Ferienspiele zu Ende. Foto: Zylla © Zylla

Mit einem großen Familienfest gingen die Grünberger Ferienspiele zu Ende. Der Veranstalter zieht eine überaus positive Bilanz.

Grünberg (zye). Für das offizielle Ende der Grünberger Ferienspiele gab sich Liedermacher Toni Geiling noch mal die Ehre auf der Diebsturmbühne. Beim dortigen Familienfest zog der Veranstalter Bilanz.

Wenn Seifenblasen durch die Luft fliegen, Kinder am Brunnen planschen, sich gegenseitig über das Gelände jagen und Eltern und Großeltern die Mittagssonne genießen, dann ist großes Familienfest beim »Sommer am Turm« angesagt. Über 400 Gäste kamen im Schatten des Diebs-turms zusammen, um das Ende der diesjährigen Ferienspiele zu zelebrieren. Während das Gewusel um Bühne und Zuschauerraum groß war, betrat auch noch mal ein vom Vorabend bekanntes Gesicht die Bühne. Liedermacher Toni Geiling sorgte hier bereits mit seinem Konzert, vorrangig für Erwachsene, für Stimmung. Diesmal nahmen er und seine Band die Kids mit in die Wolken: Dafür breiteten Musiker und Publikum die Arme aus und sangen Geilings Kinderlied »Der Milan«. Auch seine weiteren Songs aus seinen Alben für Kinder »In der Wolkenfabrik« und »Gedanken wollen fliegen« gefielen und passten gut zum Anlass. Beim »Lied vom Frosch« konnten alle ihr bestes Quaken von sich geben. Greiling und seinem Wolkenorchester, anwesend waren Anne Diedrichsen (Schlagzeug) und Kaspar Domke (Kontrabass), gefielen die tierische Geräuschkulisse der Gäste.

Zufrieden zeigten sich auch Silke Arbeiter-Löffert und Jennifer Staffa vom Kinder- und Jugendbüro der Gallusstadt. Sie und ihr Team aus freiwilligen Helfern konnten in der dritten und vierten Sommerferienwoche sogar rund 30 Kindern von ukrainischen Geflüchteten eine schöne Zeit bieten und damit Ablenkung vom Krieg in ihrer Heimat.

Insgesamt konnten 249 Kinder bei ihren Ferienangeboten eine passende Bespaßung finden. »Das waren diesmal echt viele Anmeldungen«, freute sich Arbeiter-Löffert über den regen Zulauf. Vor allem nach den eher schwächeren Corona-Jahren mit all ihren Einschränkungen, war man froh, fast wieder Normalität genießen zu können.

Eine Herausforderung war dabei die Kommunikation mit den Kindern aus der Ukraine. Zum Glück hatte ihr Team aber Unterstützung von einer Ukrainerin mit guten Deutschkenntnissen und von Schülern, die Russisch sprechen können. »Besonderes Highlight war das Zelten. Das ging ja wegen Corona in den letzten Jahren nicht.«

Die Kinder seien froh gewesen, endlich wieder weniger Einschränkungen hinnehmen zu müssen, egal ob bei den verschiedenen Ausflügen, den gemeinsamen Essen oder den vielen verschiedenen anderen Freizeitangeboten der zwei Wochen. »Das hat ihnen einfach alles gefehlt«, bemerkte die Sozialarbeiterin. Bei den Ferienspielen entstanden wieder viele Freundschaften. Gerade für die Integration der ukrainischen Kinder sei es wichtig gewesen, trotz sprachlicher Barrieren Kontakte zu knüpfen.

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