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Jetzt rollt es in Grünberg

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Auch Karlheinz Erdmann und Frank Ide verfolgten den Lauf der Kugel auf einer Bahn. Foto: Schütte © Schütte

Die große Kugelbahn im Brunnental wurde nun offiziell eingeweiht. Viele freiwillige Helfer hatten beim Bau mit angepackt.

Grünberg (hgt). Am Samstagmorgen war es soweit, mit der Freigabe der in nur sechstägiger Bauzeit mit der Tatkraft vieler freiwilligen Helfer gebauten XXL-Kugelbahn im Grünberger Brunnental, rollten die ersten Kugeln hinunter bis hin zum oberen Teich.. Sie fanden ihren Weg über die in Abschnitten aufgeteilte Bahn, die eine Gesamtlänge von etwa 300 Metern aufweist, davon 70 laufende Meter Bahnlänge.

Das Freigabe-Band wurde in der Nähe des Wasserhäuschens am Winterplatz von Silke Arbeiter-Löffert vom Kinder- und Jugendbüro, Johanna Buckle vom Stadtmarketing, Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Erdmann und Ex-Bürgermeister Frank Ide im Beisein zahlreicher Anwesenden durchschnitten. Wenn es auch am Anfang noch Probleme an einem der zwei Kugelautomaten gab, und noch die eine oder andere Feinjustierung auf den Bahnen vorgenommen werden musste, so waren Groß und Klein doch stark beeindruckt von der neuen Attraktion im Brunnental. Bis zum Freitagabend war man noch an der Arbeit, an der sich neben den freiwilligen Helfern und auch Schulklassen unter Anleitung von Mitarbeitern der Firma Alea aus Marburg mit den entsprechenden Werkzeugen beteiligten. Unterwegs wurden auf den Bahnen einige Highlights eingebaut, wie ein wellenförmiger Verlauf, ein Xylophon, ein kleines Wasserrrad oder eine kleine Schiffsglocke. Mit der Bahn will man auch die von Sebastian Kneipp aufgestellten fünf Säulen des Lebens verbinden, die sich aus Lebensordnung, Wasser, Bewegung, Ernährung und Pflanzenheilkunde zusammensetzen. Die Anlage wurde unter anderem im Hinblick auf die Unversehrtheit von Quellbereichen konzipiert. Die Kosten wurden zu 70 Prozent aus einem Zuschuss aus dem Leader-Programm gedeckt und werden den Kostenvoranschlag von 90 000 Euro, auch unter Berücksichtigung der Eigenleistungen, deutlich unterschreiten, wie Bürgermeister Marcel Schlosser betonte.

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