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»Kuchen, Geschenke, Lied«

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Das Kita-Team mit den sprechenden Buchstaben. Foto: Schütte © Schütte

Grünberg (hgt). Mit dem Leitspruch »Dieses Haus soll ein Hort für Kinder sein, sie fördern und zur Selbstständigkeit erziehen, getragen durch engagierte und mutige Fachkräfte« hatte man vor 50 Jahren den Kindergarten »Die Rondellis« in Grünberg eröffnet. Diesen Leitspruch machen sich die Verantwortlichen bis heute zu eigen.

Die Leiterin Julia Brück, die seit 2019 den Kindergarten führt, präsentierte mit ihrem Team historisches und aktuelles Geschehen unterhaltsam und kurzweilig in einer kleinen Feierstunde. Gefragt hat man die Kinder im Vorfeld, was denn so alles zu einer Geburtstagsfeier gehöre. Mehrheitlich wurde Kuchen, Geschenke, ein Lied sowie eine große Party genannt. Nach der offiziellen Feierstunde am Vormittag gehörte den Kindern mit ihren Eltern ganz der Nachmittag, an dem ein Sommerfest mit dem Zirkus »Hallöchen« gefeiert wurde. Bei ihrem Rückblick auf die Historie erwähnte Brück die Eröffnung des Kindergartens mit 124 Kindern am 15. September 1972 unter der damaligen Leiterin Karen Wenzel. Ab 1985 übernahm Marita Keller die Führung, die sie nach 34 Jahren 2019 an Julia Brück abgab. Hatte der Kindergarten 1991 noch den Namen Kindergarten II, so bürgerte sich in der Folge der Namen der Kita »Die Rondellis« ein.

Nach dem Angebot von zehn Plätzen für Zwei- bis Dreijährige im Jahr 2005 gab es ab dem Jahr 2009 zu wenige Kita-Plätze in der Kernstadt und der Bedarf für U-3-Plätze stieg. In 2011 erfolgte ein Umbau und die wechselnden Betriebserlaubnisse wurde 2018 mit höchstens 100 Kindern, drei altersübergreifenden Gruppen und einer Nestgruppe bis heute festgeschrieben. Ab 1992 wurde eine Ganztagesgruppe angeboten und in diesem Jahr begann man mit dem Kochen, auch für den Kindergarten in der Schulstraße.

In seinem Grußwort lobte Erster Stadtrat Tobias Lux die gute Teamarbeit im Kindergarten und überreichte eine Spende in Höhe von 500 Euro, die der Maler Gerd Römer mit seiner Ausstellung im Museum im Spital und dem Verkauf einiger Werke für die Kindergärten zur Verfügung gestellt hat. Mit den aus Buchstaben zusammengesetzten Namen des Kindergartens machten die Mitarbeiterinnen mit ihrer Leiterin noch einmal ihre Zielsetzung im einzelnen deutlich. Jede Kita lebe durch ihre Fachkräfte, die bestrebt sind, damit die Kinder ihren eigenen Weg finden. Die ehemalige Leiterin Marita Keller betonte in ihrem Grußwort, dass sie hier jeden Stein kenne. Die Stunden, die man miteinander im Kindergarten verbringe, würden ewig in Erinnerung bleiben. Sie überreichte neben einem besonderen Geschenk auch Geschirr für die Küche. Darüber hinaus hatte sie den neunjährigen Felix Skill mitgebracht, der als Zauberer die Gäste ein ums andere Mal in Erstaunen versetzte.

Dem Elternbeirat war es vorbehalten, den Kindergartenalltag mit all seinen großen und kleinen Ereignissen zu schildern, vom mühsamen Aufstehen bis hin zum abgeholt werden von den Eltern oder Oma und Opa.

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