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»Kunterbunt« ein voller Erfolg

Erstellt:

Von: Rose-Rita Schäfer

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Schon die Kleinsten wagen den Ritt auf einem der Esel. Foto: Schäfer © Schäfer

Grünberg (rrs). Weihnachten naht mit großen Schritten, überall leuchtet es, Plätzchen werden gebacken und bald steht der Nikolaus vor der Tür. Gerade für Kleinkinder ist das eine ganz besondere und spannende Zeit. Zur Einstimmung läutete am Samstag ein zauberhafter weihnachtlicher »Kunterbunt«-Nachmittag in und um die Grünberger Stadtkirche die besinnliche Adventszeit für Kinder ab drei Jahre und deren Familien ein.

Schon vor der Kirchentür wartete eine große Überraschung auf die Besucher: Zwei muntere Esel sorgten für leuchtende Kinderaugen und unverhohlenes Staunen. Bereitwillig ließen sich die beiden Grautiere von den Kleinen streicheln oder hinter den Ohren kraulen, während sie zärtlich den Kopf an Mutters oder Vaters Schulter rieben. Einige mutige Kinder wagten sogar einen Ritt rund um das Rondell vor der Kirche, wobei die Esel natürlich an einem Seil geführt wurden.

In der Kirche gab es drei Erlebnis-Stationen, die Bettina Henß, Initiatorin von »Kunterbunt« und einer der Köpfe des »Bürgerteams Familienfreundliches Grünberg«, zusammen mit Silke Arbeiter-Löffert vom Familienzentrum und Pfarrerin Isabelle Röhr geplant hatte. An der ersten Station ging es um riechen, horchen und fühlen. Dort lagen sieben kleinen Stoffsäckchen, deren Inhalt erschnüffelt werden musste. Was ist wohl drin - Zimt, Vanille, Orange oder doch etwas ganz was anderes? Gerüche zuzuordnen, ohne zu sehen, ist schon knifflig, selbst Erwachsene taten sich hier schwer. »Ja, das kenne ich, aber was nur ist es?«, war zu hören, bevor wild geraten wurde. Die nächste Herausforderung gestaltete sich deutlich einfacher. In kleinen Plastikzylindern raschelte es, und anhand der Geräusche sollten die Behälter auf die passenden Bildkarten wie Holzspäne, Nelken oder Kokosflocken gestellt werden.

Als Letztes galt es zu fühlen, was sich in einigen Gefäßen verbarg, wobei die kleine Stumpenkerze ohne tastbaren Docht kaum zu erraten war, während Plätzchenform oder Walnuss weniger Probleme machten. Im Nebenzimmer wurde derweilen in einem romantisch-besinnlichen Ambiente mit vielen leuchtenden kleinen Lichtern, einem Holzschlitten und zarter weißer Watte als Schneeersatz die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, während im Nachbarraum mit buntem Papier, farbigen Stäbchen, Wolle und glitzerndem Kleinkram Engel gebastelt wurden. Draußen vor der Kirche, auf dem benachbarten Winterplatz, konnten sich die Kids zum Schluss beim Kegeln und Rikscha fahren mit Mama als Kuli austoben. Nach so vielen neuen Eindrücken kamen natürlich Spekulatius und Kinderpunsch sehr gut an und weihnachtliche Musik rundete den unterhaltsamen und kindgerechten Nachmittag voller Spaß stimmungsvoll ab.

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