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Schottergarten kommt weg

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Von: Heinz-Gerhard Schütte

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Die fertiggestellte Gerichtsstraße mit Blick zum Feuerwehrstützpunkt. Foto: Schütte © Schütte

Die Grundsanierung der Grünberger Gerichtsstraße und im Färbgraben abgeschlossen.

Grünberg (hgt). Die Grundsanierung der Gerichtsstraße wie auch im Färbgraben ist abgeschlossen. Marc Müller als Planer führte bei der Freigabe der Gerichtsstraße aus, dass dort 190 Meter an Wasserleitung bei einer Fläche von 1200 Quadratmeter Asphaltfahrbahn mit den dazugehörigen Hausanschlüssen für Wasser und Kanal durch das Bauunternehmen Blei verlegt wurden. Hinzu kommen für die Gehwege 750 Quadratmeter Pflaster der Marke »La Strada«, die auch in Zukunft für Bürgersteig-Erneuerungen, wie ebenfalls bereits im Färbgraben, Verwendung finden sollen, wie Bürgermeister Marcel Schlosser mitteilte. Bauamtsmitarbeiter Oliver Kawurek konnte verkünden, dass der Kostenrahmen in Höhe von 680 000 Euro eingehalten wurde. Ein besonderer Umstand war, dass Feuerwehrfahrzeuge zeitweise für etwa eine Woche auf dem Alarmparkplatz parken mussten, damit die Asphaltarbeiten ausgeführt werden konnten. Beim Färbgraben musste die Stadt zweimal zusätzliche Mittel drauflegen, wobei die angepeilten Kosten von 912 000 Euro auf 1,2 Millionen Euro anstiegen. Hier wurden 230 Meter Wasserleitungen und ein neuer Kanal zur Gießener Straße sowie 900 Quadratmeter des bereits genannten Pflasters für den Bürgersteig bei einer Aspaltfläche von etwa 1450 Quadratmeter von der Baufirma Geissler durchgeführt. Als Ersatz für die auf Drängen der Anlieger nicht vorgenommenen Aussparungen für Baumanpflanzungen - zu diesem Zeitpunkt war noch die Straßenbeitragssatzung in Kraft - wird nunmehr der Schottergarten zur Diebsturmstraße hin beseitigt. Doch möchte der Bürgermeister bei der vorgesehenen Sanierung der Gartenstraße im nächsten Jahr Baumanpflanzungen einbeziehen.

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