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Sicherheit steht in Grünberg an erster Stelle

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Die Fahrradachsen für die Grünberger Kernstadt. Grafik: Initiative zur Verkehrswende © Red

Die Initiative zur Verkehrswende in Grünberg hat Maßnahmen für eine fahrradfahrer- und fußgängerfreundliche Umgestaltung der Verkehrswege vorgeschlagen und sich an die Behörden gewandt.

Grünberg (red). Maßnahmen für eine fahrradfahrer- und fußgängerfreundliche Umgestaltung der Verkehrswege in Grünberg hat jetzt die Initiative zur Verkehrswende in Grünberg vorgeschlagen und sich mit einem Brief an die zuständigen Behörden gewandt.

Da sowohl Bundes- als auch Landes- und kommunale Straßen betroffen sind, ging das Schreiben an Hessen Mobil, den für den Landkreis Gießen zuständigen Verkehrsdezernenten Christian Zuckermann sowie den Grünberger Bürgermeister Marcel Schlosser.

Als Ziel nennt die Initiative ein lebenswertes und kinderfreundliches Grünberg mit sicheren Fuß- und Fahrradwegen, wo sich Kinder und Erwachsene, Alte und Junge gefahrenfrei und klimafreundlich fortbewegen können.

Dazu gehörten ein sicherer Weg mit dem öffentlichen Personennahverkehr beziehungsweise mit dem Fahrrad zu den Schulen und Kindertagesstätten, insbesondere zur Theo-Koch-Schule sowie sichere Fahrradstraßen und Fußwege in der Kernstadt mit besserer Anbindung des Bahnhofs und des Baumgartenfelds zur Innenstadt.

Die bereits in den Medien veröffentlichten Pläne zur Umgestaltung der B49 werden begrüßt; jedoch sieht die Initiative noch weiteren Bedarf, damit die vorgesehenen Maßnahmen auch wirksam werden und schlägt Folgendes vor:

• Zusätzlich zu der schon bestehenden Planung sind folgende Maßnahmen an der B49 notwendig:

• Querungshilfe an der Kindertagesstätte Zauberwald

• Zusätzlicher Radfahrstreifen auf der nördlichen Seite ab der Ausfahrt des Wohngebietes Ziegelberg Richtung Innenstadt, damit Personen vom Ziegelberg nicht zweimal die Straßenseite wechseln müssen. Fahrradachsen Bahnhof beziehungsweise Baumgartenfeld zur Innenstadt/Höfetränke .

• Um zum einen die Anbindung des Bahnhofs und zum anderen des wachsenden Baumgartenfelds und des Schwedendorfs an die Innenstadt zu verbessern, sollten folgende Straßen zu Fahrradstraßen (mit »Anlieger frei«) umgewandelt werden:

Bahnhofstraße bis Höfetränke sowie Neustadt über Renthof bis Höfetränke.

• Zu beiden Achsen gibt es bestehende Straßen als Alternative für den Autoverkehr (Londorfer Straße/Frankfurter Straße und Bismarckstraße)

• Eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Umgestaltung der Höfetränken-Kreuzung ist erforderlich.

• Die L 3166 ist die einzige Fahrradachse Richtung Weickartshain beziehungsweise ins Seenbachtal. Um die Sicherheit für Fahrradfahrerinnen und -fahrer zu erhöhen, sind folgende Maßnahmen notwendig: Tempolimit sowie temporäres Überholverbot (z. B. 7.30 bis 8 Uhr sowie 12.30 bis 14.30 Uhr beziehungsweise angepasst an die Schulzeiten) sowie Verkehrsberuhigung und Querungshilfen an der Einmündung der Struppiusstraße/Kindertagesstätte Zauberwald.

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