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Spannung bis zum Schluss

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Leo Heller © Heinz-Gerhard Schütte

Autor Leo Heller las im Barfüßerkloster Grünberg. Das Publikum war von den Geschichten rund um den Frankfurter Detektiv Jürgen McBride begeistert.

Grünberg (hgt). »Schöner sterben in Bembeltown« und »Der Gemüseflüsterer von Mainhattan« standen im Mittelpunkt der Lesung von Leo Heller im Barfüßerkloster anlässlich des Grünberger Bücherfrühlings. Heller, Jahrgang 1960, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 35 Jahren lebt er in Frankfurt oder im Rhein-Main-Gebiet und läuft dort mit offenen Augen und Ohren durch die Gegend.

Als Mitglied eines Kunstvereins und Teilnehmer an künstlerischen Veranstaltungen kennt der Autor die Kunstszene aus eigener Anschauung. Heller arbeitet als freiberuflicher Grafik-Designer und als Dozent für Corporate Design.

So ist es nicht verwunderlich, dass er sich in seinen Büchern durch eine subtile Milieubeschreibung auszeichnet, die ohne viel Schnörkel daherkommt. Flüssig und unterhaltend geschrieben, bei dem oft sein Humor durchblitzt, wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten und die handelnden Personen in ihren Taten im besten literarischen Stil unter die Lupe genommen. Seine Geschichten um den 38 Jahre alten Frankfurter Detektiv Jürgen McBride, der einen Opel GT fährt und sich als Kunstbanause outet, kamen beim Grünberger Publikum gut an. Wer an der Aufklärung der Fälle interessiert war, konnte Hellers Bücher gleich am Bücherstand der Buchhandlung Reinhard erwerben.

Foto: Schütte

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