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Vorbereitung auf Flüchtende

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Grünberg (red). Die Stadt Grünberg bereitet sich auf die Errichtung eines Betreuungsplatz 50 vor. Der Betreuungsplatz 50 (BtP 50) ist eine kommunale Einrichtung für den Brand- und Katastrophenschutz mit einer vorgegebenen Struktur und dient im Rahmen der Soforthilfe der Aufnahme von maximal 50 Personen. Der BtP 50 übernimmt die Hilfeleistung für Betroffene durch soziale Betreuung, Verpflegung, Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie einer vorübergehenden Unterbringung.

Angesichts der weiterhin dynamischen und unübersichtlichen Lageentwicklung in der Ukraine habe der Verwaltungsstab in Grünberg daher entschieden, die bereitzustellenden Unterbringungs- und Betreuungskapazitäten der Stadt Grünberg im Falle eines Falles in der Mehrzweckhalle in Queckborn zu errichten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Aufgenommen werden dort Personen, die dem Landkreis Gießen von den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zugewiesen werden oder die im Rahmen der Bundeszuweisungen von Flüchtlingskontingenten nach Hessen direkt in die Aufnahmeeinrichtungen der Landkreise in Hessen gelangen. Eine Weiterverteilung in die Städte und Gemeinden erfolgt dann durch die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen.

Da aktuell keiner abschätzen kann, ob und wann die Errichtung des BtP 50 stattfindet und wenn, wie lange dieser dort bestehen bleiben wird, bittet die Stadt Grünberg all diejenigen, die die Mehrzweckhalle in Queckborn bereits für Familienfeierlichkeiten oder sonstige Veranstaltungen gebucht haben, sich gegebenenfalls um einen Ausweichort zu bemühen. Sollte der Betreuungsplatz 50 der Stadt Grünberg in der Mehrzweckhalle in Queckborn errichtet werden müssen, können alle gebuchten Termine nicht mehr dort stattfinden.

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