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Besuch im Deutsch-Russischen Zentrum

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Heuchelheim (red). »Äußerst anregend und informativ«, so beschrieb Nina Heidt-Sommer, Landtagsabgeordnete der SPD aus Gießen, ihren Besuch beim Deutsch-Russischen Zentrum e.V. in Heuchelheim. Herzlich begrüßt wurde sie von Anna und Andreas Ens vom überparteilichen und überkonfessionellen Zentrums. Im Schwerpunkt wurde über die Arbeit des Zentrums gesprochen:

So bieten mehr als 30 ehrenamtliche Lehrkräfte Unterricht für über 300 Schülerinnen und Schüler mit und ohne osteuropäische Migrationsgeschichte aus verschiedensten Ländern an.

Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Bildungsangebot, soziales Miteinander und Vermittlung der osteuropäischen Kultur verschiedener Nationen für die gesamte Familie. Hierdurch trägt das Deutsch-Russische Zentrum erheblich zur Integration der mit ihm verbundenen Familien bei.

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine wurde auch über die aktuelle Situation von ukrainischen Geflüchteten in Gießen gesprochen. Das Zentrum, in dem auch viele Menschen mit Wurzeln in der Ukraine mitarbeiten, steht bereits in Kontakt mit den ersten Geflüchteten und bereitet sich darauf vor, Menschen aus der Ukraine willkommen zu heißen und bei ihrer Ankunft zu unterstützen.

In Anbetracht des großen Mangels an Kindergartenplätzen, auch für ukrainische Kinder, die ab dem ersten Tag in Deutschland einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz haben, hat das Zentrum den langjährigen Wunsch bekräftigt und angeboten, eine bilinguale Kindergartengruppe einzurichten.

Heidt-Sommer begrüßt dieses Angebot und bedankt sich für das Engagement des Zentrums.

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