1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Heuchelheim

Besucherfrequenz nimmt langsam an Fahrt auf

Erstellt: Aktualisiert:

Heuchelheim (red). Der erste Vorsitzende Gerhard Kreiling eröffnete die ordentliche Mitgliederversammlung 2022 des Heimat- und Geschichtsvereins Heuchelheim-Kinzenbach mit der Begrüßung und dem anschließenden Bericht zum Heimatmuseum und zur Kanonenbahn

Nach Wiederöffnung des Museums im August 2021 kam die Besucherfrequenz nur langsam in Fahrt, zudem die Coronazahlen im Herbst wieder anstiegen. Gruppenbesuche waren daher noch rarer. Erst nach der ersten Boosterimpfung ab Anfang 2022 wurde das Gruppeninteresse wieder mehr. So konnten drei weitere Gruppenbesuche organisiert werden. Für den September sind bereits zwei größere Gruppen angemeldet. Auch die Trauungen im Heimatmuseum kommen langsam wieder in Fahrt. Nach nur einer Trauung im zweiten Halbjahr 2021 und im Juni 2022 sind bereits drei weitere Termine im Juli bis Oktober reserviert beziehungsweise angefragt.

In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende darauf hin, dass die Museumsbetreuung auf immer weniger Schultern verteilt werden muss. »Hier erreichen wir bald die Belastungsgrenzen. Dringende Unterstützung ist erforderlich.« Die neue Dauerausstellung »Sie lebten mitten unter uns - jüdische Familien in Heuchelheim« konnte am 10. Oktober 2021 anlässlich des Deutschlandbesuchs der Familie Gidon Süßkind eröffnet werden.

Nachdem seit zwei Jahren kein Museumsfest oder Sonderausstellung möglich war, konnte am Internat. Museumstag am 15. Mai die Ausstellung »75 Jahre Kulturring Heuchelheim-Kinzenbach - 1947 bis 2022« eröffnet werden.

Eine Baustelle, die noch nicht eingerichtet ist, aber schon längst erledigt gehört, ist die bereits im Vorjahr angesprochene Dachsanierung. Hier ist immer noch keine Lösung und Realisierung in Sicht, da mit der Denkmalpflege noch über die Art der Dacheindeckung Einvernehmen erzielt werden muss. Die weiteren Verzögerungen gefährden mittlerweile die Bausubstanz des Gebäudes. Die Sanierung der Kanonenbahn konnte nur in sehr kleinen Schritten fortgeführt werden. Im Anschluss erstattete der Leiter des Kamera-Museums Siegfried Jaedike seinen Jahresbericht. Auch hier nimmt die Besucherzahl wieder langsam zu. Die schon lange erforderlichen Renovierungsarbeiten an der Fassade des Kamera-Museums wurden mittlerweile weitgehend abgeschlossen.

Für den Arbeitskreis Ortsgeschichte berichtete Gerhard Henkelmann, der vor allem die intensive Befassung mit der Ortsgeschichte und die sehr zahlreichen Veröffentlichungen benannte.

Für die nächsten zwei Jahre war turnusgemäß ein neuer Vorstand zu wählen. Jeweils einstimmig gewählt wurden für den geschäftsführenden Vorstand: Gerhard Kreiling (Vorsitzender), Hans-Jürgen Weiser (stellvertretender Vorsitzender), Elke Kreiling (Kassiererin), Regine Jiskra (Schriftführerin) und Edgar Neidel (Haustechniker). Als Beisitzer wurden gewählt: Günter Schmidt (stellvertretender Haustechniker), Benjamin Hemer (Kanonenbahn/Schienenbusse), Siegfried Jaedike (Kamera-Museum), Werner Rinn (Ortsgeschichte), Gerhard Henkelmann (Ortsgeschichte und stellvertretender Schriftführer), Sabine Reddemann (Kamera-Museum und Internet-Homepage) sowie Ingrid Rinn (Mitgliederbetreuung). Rechnungsprüferinnen: Contanze Schleenbecker-Büttner und Ursula Engelhardt.

Auch interessant