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Förderantrag in der Begutachtung

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Der Vorsitzende des NABU Heuchelheim/Kinzenbach, Dr. Peter Ströde (r.), und der Ehrenvorsitzende Günter Schmidt (2. v. r.) ehrten Gerhard Wiese, Adelheid Wiese, Gitta Spruck und Leonie Eppelmann (v. l.) für ihre besonderen Verdienste. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

Bei der Jahreshauptversammlung der Nabu-Gruppe Heuchelheim/Kinzenbach informierte der erste Vorsitzende Peter Ströde die Mitglieder über das Projekt Umweltstation Lahnaue.

Heuchelheim (red). Der Vorsitzende, Dr. Peter Ströde, eröffnete die Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Heuchelheim/Kinzenbach und wies darauf hin, dass seit der letzten Jahreshauptversammlung am 9. Oktober 2021 wegen Corona wieder alle Versammlungen und Veranstaltungen ausfallen mussten.

Die »stille Arbeit« der Aktiven ist allerdings weitergegangen, insbesondere die Arbeitseinsätze zur Landschaftspflege fanden im vollen Umfang statt. Der verstorbenen Mitglieder des NABU wurde durch eine Schweigeminute gedacht. Bei der Totenehrung wurde besonders an den von 1972 bis 1997 amtierenden Ortsbeauftragten für Vogelschutz der Gemeinde Heuchelheim, Horst Pfaff, gedacht, der auch Gründungsmitglied der Ortsgruppe Heuchelheim/Kinzenbach des DBV, heute NABU, war.

In 2021 konnte eine Reihe von Jubilaren für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Klaus und Marius Spruck geehrt, für 20 Jahre Zugehörigkeit wurden geehrt Lothar und Ursula Engelhardt, Christine Roth, Cornelia und Martin Weber, Hans-Gerd Werner, Adelheid Wiese und Björn Wiese. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt Leonie Eppelmann; Hanna Burk, Jakob und Stefanie Dithmar, Anton und Ludger Wagner und Karl Ludwig Weller.

Vorsitzender Ströde unterrichtete die Mitglieder über das vom NABU initiierte Projekt Umweltstation Lahnaue. Es geht hier um die Verlegung des ungenutzten Gebäudes der Wetterstation Gießen-Wettenberg an den Heuchelheimer Kahntgraben als künftige Umweltstation Lahnaue. Hier wurde gemeinsam mit der Gemeinde Heuchelheim ein Antrag auf Förderung aus dem Leaderprogramm gestellt, der aktuell in der Begutachtung ist.

Umweltstation

Die Umweltstation soll der künftige NABU-Standort und das Domizil der Kindergruppe sein, zugleich ist die Umweltstation als Institution der Außendarstellung der Lahnaue geplant. Im Rahmen einer multifunktionellen Ausrichtung ist die Einbeziehung vieler Institutionen in der Trägerschaft der Umweltstation vorgesehen.

Ergänzende Informationen zum Stand der Umweltstation Lahnaue kamen auch vom Bürgermeister Lars Burkhard Steinz, die Gemeinde Heuchelheim fördert als Kooperationspartner des NABU das Projekt Umweltstation und hofft auf eine Fertigstellung 2023.

Die Anwesenheit von Bürgermeister Steinz bei der Jahreshauptversammlung unterstreicht die Bedeutung des Umwelt- und Naturschutzes in der Gemeinde Heuchelheim.

Ströde führte zu den Aktivitäten für 2022 aus, dass neben Landschaftspflegemaßnahmen auch im September eine Tagesfahrt in den Wetteraukreis mit Besichtigung der Keltenwelt am Glauberg und in Echzell ein Besuch des Römermuseums und des Bingenheimer Riedes geplant ist.

In diesem Sommer wird auch noch eine gemeinsame Radwanderung erfolgen. Wie gewohnt ist auch eine Beteiligung am Heuchelheimer Martinsmarkt mit dem NABU-Metstand und einem Info-Zelt geplant.

Es gelte, vor allem die Zahl der aktiven Mitglieder zu steigern und die Aktivitäten auf mehrere Schultern zu verteilen. Vor allem die jüngere Generation und die Berufstätigen sei angesprochen, sich für Natur- und Umweltschutz zu engagieren, neben einer regelmäßigen Beteiligung sei auch ein projektbezogenes Mitmachen stets willkommen.

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