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Künftig doppelt so viel Platz

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Kreisbrandinspektor Mario Binsch, Leiter der Werksfeuerwehr bei Schunk Sascha Langer, Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group Dr. Arno Roth und Timo Bienko vom Regierungspräsidium Gießen (v.l.) eröffnen symbolisch mit dem Trennen der Feuerwehrschläuche das neue Feuerwehrhaus der Schunk Group in Heuchelheim. © Theis

Die Schunk Group hat 1,2 Millionen Euro investiert und ihr Feuerwehrhaus für die eigene Werksfeuerwehr am Standort Heuchelheim auf den neuesten Stand gebracht.

Heuchelheim (lth). Mit einer Investition von 1,2 Millionen Euro hat die Schunk Group ihr Feuerwehrhaus für die Werksfeuerwehr am Standort Heuchelheim innerhalb eines Jahres auf den neuesten Stand gebracht.

Mit dem Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus bieten die neuen Räumlichkeiten nun doppelt so viel Platz wie vorher und viele weitere Vorteile. So gibt es nun keine kreuzenden Alarmwege mehr und die Tore sind mit Lichtschranken ausgestattet. Werkstatt, Lager und Büros sind räumlich voneinander abgetrennt und die Fahrzeughalle wurde mit einer Abgas-Absauganlage ausgestattet. Auch beim Thema Hygiene wurde viel verbessert: durch eine konsequente Trennung von Schwarz- und Weißbereich, einen eigenen Sanitärbereich und neue Umkleiden für Männer und Frauen. Durch den Umbau hat das Feuerwehrhaus seine Kapazität für die Zukunft deutlich erweitert: Bis zu 77 Feuerwehrleute könnten dort Dienst tun. Aktuell sind es bereits 58 Einsatzkräfte, 55 Männer und drei Frauen, die sich aus den Reihen der Beschäftigten rekrutieren und im Alarmfall schnell zur Stelle sind.

Bei der offiziellen Eröffnung richteten Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz (CDU), Timo Bienko vom Regierungspräsidium Gießen sowie Jörg Firnges als Sprecher der nicht öffentlichen Feuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Grußworte an die anwesenden Feuerwehrleute sowie an den Vorsitzenden der Unternehmensleitung der Schunk Group Dr. Arno Roth und den Leiter der Werksfeuerwehr Sascha Langer. Roth dankte in erster Linie dem anwesenden Feuerwehrfrauen- und männern für ihren Einsatz und ihr Engagement. »Menschen wie Sie, die helfen, die anpacken, die bereit sind, zum Schutz von anderen selbst ein Risiko einzugehen, sind wichtig. Wichtig für Schunk, aber auch wichtig für unsere Gesellschaft.«

Auch Bürgermeister Steinz freute sich, dass man in Heuchelheim zwei professionelle Wehren habe. »Für uns als Gemeinde ist es gut, hier noch ein zweites Standbein zu haben. Viele der hier Anwesenden sind nach Feierabend auch noch in der eigenen Wehr im Wohnort aktiv«, lobte der Rathauschef die Aktiven. Man habe über die Jahre hinweg eine wunderbare Symbiose entwickelt. Eine letztmalige Zusammenarbeit gab es 2019, als die Schunk-Werksfeuerwehr den Grundschutz beim Brand der Kita Rappelkiste gewährleistete. »Wir können uns auf Sie verlassen«, konstatierte Steinz und wünschte den Brandschützern viele gemeinsame Übungen, bei möglichst wenigen echten Einsätzen,

Zum Abschluss führte Werksfeuerwehrleiter Sascha Langer die Ehrengäste noch durch das neue Feuerwehrhaus und berichtete über die vorgenommenen Erneuerungen sowie über neu hinzugekommene und ausgebaute Räumlichkeiten.

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