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Kulturstiftung digitalisiert 60 Exponate

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Projektleiterin Lydia Tosses (Kulturstiftung) und Gerhard Kreiling (erster Vorsitzender Heimatmuseum). © Gustorf

Heuchelheim (red). Eine knappe Woche lang war das Hessen-Team der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für das Leuchtturmprojekt »virtuelle Heimatsammlungen« im Heimatmuseum Heuchelheim-Kinzenbach zu Gast.

In dieser Zeit wurden rund 60 ausgewählte Exponate aus der Heimatstube in einer 360-Grad-Ansicht abgelichtet. Auch die gesamte Stube wurde in Rundum-Technik aufgenommen. Die so entstandenen Aufnahmen zeigen nach entsprechender professioneller Aufbereitung die Ausstellungsstücke von allen Seiten mit kulturellem Kontext und Beschreibung.

Der gesamte Raum wird digital »begehbar« sein. Der Betrachter betritt das Museum, geht durch den Eingangsbereich und kommt dann in die Heimatstube, die er am Bildschirm anschauen kann. Auf www.heimatsammlungen.de wird das Ergebnis in wenigen Wochen sichtbar sein. Die Sammlung der Heimatstube wurde vor über 35 Jahren durch Heimatvertriebene gespendet und aufgebaut. Das Projekt wird finanziell durch das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport gefördert und dient der Erhaltung des deutschen kulturellen Erbes aus dem östlichen Europa. Das Heimatmuseum Heuchelheim-Kinzenbach war die zweite Station in Hessen, weitere Museen werden folgen.

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