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Echter Blickfang am Ortsrand

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Von: Rose-Rita Schäfer

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Stolz präsentieren Ortsvorsteher Manfred Paul, Zimmermann Marcus Sattler und der erste Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Villingen Dieter Rudzki die neuen Schilder. Foto: Schäfer © Schäfer

An allen drei Ortseingängen von Villingen, will heißen Richtung Hungen, Nonnenroth und Ruppertsburg, werden Vorbeifahrende und Fußgänger von neuen Ortseingangsschildern begrüßt.

Hungen (rrs). An allen drei Ortseingängen von Villingen, will heißen Richtung Hungen, Nonnenroth und Ruppertsburg, werden Vorbeifahrende und Fußgänger seit einigen Tagen von neuen Ortseingangsschildern begrüßt.

Auf strahlend weißem Hintergrund prangt groß das Villinger Wappen mit der freundlichen Überschrift »Willkommen« - ein echter Blickfang am Ortsrand.

Das Wappen wurde der Gemeinde Villingen am 14. März 1964 verliehen und ist im Hessischen Wappenbuch eingetragen. Es zeigt unter dem roten Schildhaupt mit dem Schriftzug Villingen einen rechtsgewendeten, geflügelten blauen Löwen mit silbernem Heiligenschein, roter Zunge und roten Krallen vor goldenem Hintergrund.

»Die alten, vor über 22 Jahren von der Stadt Hungen aufgestellten Schilder aus Holz mit einem kleinen Dach als Wetterschutz waren marode, die hätten die nächsten Herbststürme kaum überstanden«, berichtete Ortsvorsteher Manfred Paul. Daher habe er vorgeschlagen, die Schilder zu erneuern.

Zimmermann Marcus Sattler erklärte sich bereit, das Holz zu sponsern und daraus die beiden Haltesäulen herzustellen.

Dieter Rudzki, erster Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Villingen und Schlosser, zeichnete für die Metallarbeiten und den Zusammenbau verantwortlich und Paul hat nach eigenen Angaben die Angst ausgehalten, dass alles gut geht.

Das Schild aus foliertem Metall wurde von der Fernwälder Firma MD Schilder gefertigt und schlug mit stolzen 600 Euro zu Buche. Für Material und Kleinteile waren noch mal 180 Euro fällig, aber zum Glück konnte die Verankerung der alten Schilder weiter genutzt werden, musste also nicht neu angeschafft und installiert werden. Finanziert wurden die Beträge von der Vereinsgemeinschaft Villingen.

»Die neuen Schilder sind im Gegensatz zu den alten sehr stabil und vor allem witterungsbeständig, die werden sicher die nächsten 20 Jahre in einwandfreiem Zustand überdauern - außer ein rasanter Autofahrer fährt sie zu Schrott«, freute sich Paul schmunzelnd.

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