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»Ein Zeichen für die ländliche Region«

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Das Ende des Glasfaserausbaus in Obbornhofen mit Ortsvorsteher Steffen Wolf, Telekom-Regionalmanager Holger König, Hagen Roth vom Bauamt der Stadt Hungen (r.) und Bürgermeister Rainer Wengorsch. Foto: Graf © Graf

Die Deutsche Telekom hat den Glasfaserausbau in Obbornhofen abgeschlossen, 430 Haushalte sind jetzt mit schnellem Internet versorgt.

Hungen (kag). Bis 2024/2025 seien alle zwölf Ortsteile der Stadt Hungen an das Glasfasernetz angeschlossen, sagte Holger König, Regionalmanager der Deutschen Telekom, anlässlich des Abschlusses des Glasfaserausbaus im Stadtteil Obbornhofen. Das betreffe 90 Prozent der Anschlüsse. Es sei schwierig und aufgrund der Entfernungen sehr teuer, außerhalb der Bebauung Anschlüsse zu legen. Hier müsse man über Fördergelder eine Lösung finden, so König.

In Obbornhofen sind jetzt 430 Haushalte mit schnellem Internet versorgt und über Glasfaserkabel, wenn gewünscht bis zur Glasfaser-Dose in der Wohnung, angeschlossen. Dabei beträgt das maximale Tempo ein Gigabit pro Sekunde. Vertraglich können die Bürger mit ihrem Internet-Anbieter regeln, welche Geschwindigkeit sie haben wollen. Aufgrund der Schnelligkeit bietet der Glasfaseranschluss alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen wie Homeoffice, Homeschooling, Smart Home, Streaming, Gaming oder auch Telemedizin.

Der Hungener Stadtteil Obbornhofen gehöre jetzt zu den schnellsten Orten Deutschlands, sagte Bürgermeister Rainer Wengorsch und ergänzte, das hohe Tempo im Internet sei ein digitaler Standortvorteil, für »uns als Stadt« und für jedes einzelne Gebäude im Ausbaugebiet. Er bedankte sich bei der Deutschen Telekom, für die Bereitschaft in Obbornhofen einen Piloten zu installieren, und den Glasfaserausbau dort vorzunehmen. Das bedeute eine gute Versorgung und ein Zeichen für die ländliche Region, so der Bürgermeister. Der Glasfaserausbau der Telekom sei eigenwirtschaftlich, also kostenmäßig zu Lasten der Telekom, erfolgt.

»Schnelles Internet ist heute ein Muss«, sagte Ortsvorsteher Steffen Wolf, »nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.« Die Resonanz bei den Bürgern sei sehr, sehr gut.

»Wer noch keinen Glasfaseranschluss oder Glasfasertarif hat, kann das jederzeit nachholen«, sagte König. Der Auftrag könne online, telefonisch oder auch im Fachhandel erteilt werden. Bis zum Jahresende sei die Erstellung des Anschlusses kostenlos.

Weitere Informationen: www.telekom.de/netz/glasfaser

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