1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Hungen

Gefahr des Rückstaus bannen

Erstellt:

gikrei_klk_HUngenKanalIn_4c
Jens Hofmann (Albert Weil AG), Bürgermeister Rainer Wengorsch, Rolf Ringshausen (Abwasserverband) und Maik Ginsberg (Ingenieurbüro Müller) beim Spatenstich auf dem Seeparkplatz in Inheiden (v. l.). Foto; Stadt Hungen. © Red

Umfangreiche Kanalbauarbeiten im Bereich Seestraße und Seeparkplatz sollen einen besseren Hochwasserschutz für das Gebiet am Rande des Inheidener See gewährleisten.

Hungen (red). Die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt der Kanalerneuerung und dem Kanalneubau im Bereich Seestraße und Seeparkplatz in Inheiden haben begonnen. Dadurch soll auch ein besserer Hochwasserschutz für das Gebiet am Rande des beliebten Badesees gewährleistet werden.

Bei den Bauarbeiten müssen zunächst rund 70 Meter Kanal in der Seestraße ab dem Abzweig »Zum Anlegesteg« ausgewechselt werden, um den Abfluss zur Kläranlage zu erhöhen.

Aus diesem Grund wird die Seestraße in diesem Bereich etwa für vier Wochen voll gesperrt bleiben. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Weiterhin soll das Stauvolumen der Entlastungsanlage vergrößert werden.

Zusätzlicher Kanal wird gebaut

Um dies zu erreichen, wird im Bereich des Parkplatzes parallel zur Seestraße ein zusätzlicher Kanal gebaut.

»Von der Maßnahme profitieren Anlieger und Nutzer des Sees gleichermaßen«, sagte Verbandsvorsteher, Rainer Wengorsch (Freie Wähler), beim symbolischen ersten Spatenstich..

Der Hungener Bürgermeister fuhr fort: »Wir verbessern die Wasserqualität des Inheidener/Trais-Horloffer Sees weiter und reduzieren die Rückstaugefahr im Kanal.«

Mit dem zeitnahen Abschluss der Arbeiten werde die Nutzung des Sees und des Parkplatzes im Sommer nicht beeinträchtigt.

Die Tiefbauarbeiten sind an das Bauunternehmen Albert Weil AG aus Limburg an der Lahn vergeben worden.

Auch interessant