1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Hungen

Heftige Diskussion um Vertrag

Erstellt:

Hungen (kag). Der Bau einer Flüchtlingsunterkunft für ukrainische und andere Geflüchtete in der Sudetenstraße in Hungen auf einem städtischen Grundstück war jüngst sowohl im Bau-Ausschuss (BuP) als auch im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) Gegenstand der Beratungen.

Geplant ist die Errichtung eines Wohnmoduls in Holzständerbauweise, das aus zwei Stockwerken besteht, und in dem in zwölf Wohneinheiten 48 Menschen untergebracht werden können.

Das Gebäude mit einer Grundfläche von 390 Quadratmetern wird der Stadt Hungen vom Landkreis zur Verfügung gestellt werden, und soll mindestens drei höchstens acht Jahre als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Nach Vertragsende wird die Stadt Hungen das bestehende Gebäude zum Restwert übernehmen.

Für die Errichtung des Gebäudes geht der Landkreis Gießen in seiner Kostenschätzung von 3,1 Millionen Euro aus.

Die Beschlussvorlage des Magistrates der Stadt Hungen sieht vor, dass die Gremien zustimmen, dass das Grundstück für das Gebäude zur Verfügung gestellt wird, und dass darüber eine vertragliche Vereinbarung mit dem Landkreis abgeschlossen wird.

Die Mitglieder beider Ausschüsse haben nicht infrage gestellt, dass das Gebäude für Geflüchtete in der Sudetenstraße errichtet werden darf, aber in beiden Ausschüssen wurde heftig über den Vertrag mit dem Landkreis und die Bedingungen beraten.

Auch interessant