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Isolierung selbst prüfen

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Mit der Hungener »Thermo-Card« kann jeder kalte Hauswände und Fenster erkennen. Es gibt sie kostenfrei bei der Stadt.

Hungen (red). Wer selbst prüfen möchte, ob eine Investition in die Isolierung der Hauswände oder Fenster sinnvoll ist, kann jetzt mit der Hungener »ThermoCard« kalte Wände und Fenster erkennen.

Das Prinzip ist einfach: Bei frostigen Temperaturen wird die »Thermo-Card« für fünf Sekunden von innen auf Wand- und Fensterflächen gedrückt. Das in die Karte integrierte Folienthermometer zeigt dann die Temperatur der entsprechenden Bauteile an.

Selbst bei 23°C Raumtemperatur wird die »Thermo-Card« Wandtemperaturen von 14 °C und deutlich kälter sichtbar machen.

Dagegen wird täglich teuer angeheizt. Temperaturen, die Hausbesitzer anderweitig über Jahrzehnte nicht wahrgenommen haben.

Die Erfahrung zeigt, dass acht von zehn Hausbesitzern eine kalte Überraschung erleben. Wer sich über mögliche Sanierungsmaßnahmen informieren möchte, sollte zunächst Kontakt zu einem Energieberater aufnehmen. Dieser berät auch zu Fördermitteln, die für die Umsetzung von energetischen Maßnahmen bei der Bafa oder der KfW beantragt werden können.

Die »Thermo-Card« ist während der Öffnungszeiten kostenfrei im Rathaus der Stadt Hungen erhältlich.

Infos zu Beratungsmöglichkeiten auf der Seite der Stadt Hungen unter: https://www.hungen.de/umwelt-stadtentwicklung/klimaschutz/beratungs-und-foerdermoeglichkeiten/.

Für Fragen steht die Klimaschutzmanagerin Annika Ploenes unter 06402/8523 und aploenes@hungen.de zur Verfügung.

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