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Landtagskandidaten vorgestellt

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Richter-Stopfkuchen © Red

Dr. Melanie Haubrich und Stefan Bechthold sind die Bewerber um die Nominierung als Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis 019 für die Landtagswahl 2023,

Hungen (red). Das Vorsitzendenduo der Hungener SPD, Anja Schwab und Sabine Fellner von Feldegg, stellte auf der Mitgliederversammlung die beiden Bewerber um die Nominierung als SPD-Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis 019 für die Landtagswahl 2023, Dr. Melanie Haubrich und Stefan Bechthold, vor.

Die zurzeit vorübergehend am Bundesverfassungsgericht tätige Juristin Melanie Haubrich betonte, dass ihre Themen vor allem die Justizpolitik und die Strukturförderung im ländlichen Raum seien.

Der zweite Kandidat, der ehemalige Fernwälder Bürgermeister Stefan Bechthold, wies vor allem auf seine kommunalpolitische Erfahrung hin, mit der er sich für die Nominierung für den Wahlkreis 019 bewirbt. Es folgte ein reger Austausch mit den Mitgliedern.

Die Versammlung stand unter dem Motto »Ungewisse und schwierige Zeiten im Dreiklang: Pandemie, Klimawandel, Krieg«. Überall - sei es auf Bundesebene die Fortschrittskoalition aus SPD, Grünen und FDP oder auf Kommunalebene die neue Kooperation der SPD mit den Grünen und Pro Hungen - fänden sich »Dreiklänge«, die zeigten, dass die Zeichen auf weniger klassischen Bündnissen und gewachsener Heterogenität stehen, so Sabine Fellner von Feldegg. Sie appellierte angesichts der gewachsenen Ungewissheiten daran, in die politische Zusammenarbeit mehr konstruktives Vertrauen einfließen zu lassen.

In einem kurzen Rückblick schaute Fellner von Feldegg auf verschiedene erfolgreiche Veranstaltungen und Aktionen zurück wie beispielsweise auf den Infostand auf dem Festplatz in der Pann in Hungen zu angestrebten haushaltsunterstützten Bürgerprojekten, das Kulturforum mit Landrätin Anita Schneider und Hungener Kulturakteuren, die Teilnahme am Ferienspielprogramm und an der Kreativaktion des Stadtmarketings zur Stärkung der Identität als Schäferstadt »Wer hat die schönsten Schäfchen?«.

Für die Fraktion berichtete sie von den Entscheidungen für den Beitritt zum Wildnisfonds, das laufende schwierige Verfahren zum Gewerbegebiet Hungen-Süd, von einem Treffen von Fraktion und Vorstand mit den Ortsbeiräten, von der Ausrichtung des parlamentarischen Bouleturniers sowie vom gestellten Antrag zur Prüfung der Errichtung eines zweiten Solarparks in Hungen.

Daneben gab es leider auch schwere Verluste zu beklagen: Neben vier Parteiaustritten im Zusammenhang mit der Entscheidung für den Beitritt zum Wildnisfonds verstarben fünf Parteimitglieder.

Einer von ihnen ist Gerald Hänsel. Er wird als unermüdlicher Kämpfer für sozialdemokratische Solidarität und soziale Gerechtigkeit in Erinnerung bleiben. Als eines seiner politischen Vermächtnisse ist der Hungener SPD der aktuelle Einsatz für einen zweiten Solarpark wichtig.

Jubilare waren André Schleer und Jörg Sauerhoff (zehn Jahre), Elke Kaspar, Hans-Joachim Reitz und Angela Weber (25 Jahre), Marianne Metzger (40 Jahre) sowie Hans-Walter Kress, Margit Richter-Stopfkuchen (als einzige anwesend), Johanna Schneider und Erwin Koch (50 Jahre Parteizugehörigkeit).

Bei den Wahlen wurden nach der Wahl der Delegierten zur Wahlkreiskonferenz Anja Schwab, Sabine Fellner von Feldegg, Mathilde Becker, Christoph Fellner von Feldegg, Nico Haas, Johannes Maximilian Högy, Margit Richter-Stopfkuchen, Torben Schwab und Elke Högy zu Delegierten für den Unterbezirk gewählt.

Foto: SPD

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