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Sadler für »Seeumlage«

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Von: Ernst-Walter Weißenborn

Hungen (ww). Im Artikel »Steuerentlastung angedacht - Kreisumlagen-Senkung macht’s in Hungen möglich - Grüner fordert Seeumlage« in der gestrigen Ausgabe waren Frank Bernshausen (Grüne) Aussagen von Markus Sadler (CDU) versehentlich zugeordnet worden. Bernshausen erklärte klarstellend, dass es seitens der Stadt keine Prognose bezüglich der Einnahmen aus dem Gewerbegebiet Süd gebe, auch sei der positive Einkommensteuer-Effekt, der durch den Zuzug ausgelöst werde, nicht quantifiziert.

Stattdessen sei man bereit, eine teure Erschließung zu tätigen, ohne zu wissen, ob sich diese refinanziere. Er sei für die Erstellung einer Seesatzung, in der die Rechte und Pflichten aller Nutzer dokumentiert seien. Markus Sadler (CDU) wollte wissen, was der Benefiz der Stadt aus dem Seengebiet sei. Dabei spiele die Frage nach dem ersten und zweiten Wohnsitz eine Rolle. Wenn man betone, mit dem Tourismus Geld zu verdienen, dann müsse man das auch belegen. Er wolle niemanden etwas vorschreiben, sei aber auch für eine Seegebietssatzung, in der es eine »Seeumlage« geben könnte.

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