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Schäfchenzählen in Hungen

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Auch die touristischen Infotafeln an der A 45 weisen Hungen vom Motiv her, als Schäferstadt aus. © Archiv

Das Stadtmarketing Hungen geht auf Schäfchensuche in der Stadt und den Stadtteilen. Zum 100. Schäferfest ist ein Wettbewerb ausgelobt worden.

Hungen (klk/red). »Wer hat die schönsten Schäfchen«, so beginnt ein bekanntes Wiegenlied. Die gleiche Frage stellt jetzt aber auch das Stadtmarketing Hungen und geht auf Schäfchensuche in der Stadt und den Stadtteilen. Zum 100. Schäferfest ist ein Wettbewerb ausgelobt worden und erste Schäfchen werden schon auf dem Frühlingsmarkt am kommenden Samstag, 9. April, zu sehen sein.

Alle Schäferstadtfans aus nah und fern sind einladen, sich an einem bürgerschaftlichen Projekt zur Darstellung Hungens mit Fantasie und kreativen Talenten, vor allem aber mit ihrer Liebe zu ihrem Heimatort zu beteiligen: Ziel des Projektes sei es, dass Besucherinnen und Besucher im Jubiläumsjahr im Stadtbild der Kernstadt wie auch in den Stadtteilen wahrnehmen, warum sich Hungen »die Schäferstadt« nennt.

Daher bittet das Stadtmarketing: »Machen Sie mit und gestalten Sie Ihre Idee der Schäferstadt auf Ihre eigene kreative Weise!« Spätestens zum Schäferfest, aber auch schon in den Frühjahrs- und Sommermonaten davor, soll durch Skulpturen, Bilder, andere Kunstwerke ein vielfältiges Bild der Schäferstadt mit seinen schönsten Schäfchen gezeigt werden. Die Darstellung kann auf vielerlei Weise geschehen und braucht keine professionellen Fähigkeiten: Aus jedwedem Material können Schafe und Gegenstände oder Symbole hergestellt werden, die für die Schäferei stehen, vor allem natürlich Schafe in jeder Ausdrucksform, das heißt klassisch oder modern, verfremdet oder originalgetreu, visuell, akustisch (»Mäh«) oder durch fühlen erlebbar. Es muss auch nicht unbedingt selbst »gebastelt« werden, auch ein bereits geschaffenes oder erworbenes passendes Objekt kann präsentiert werden.

Einzige Bedingung ist, dass das »Werk« (das kein Kunstwerk sein muss) im öffentlichen Raum oder auf zugänglichen Flächen wahrnehmbar ist. Das bedeutet, dass teilnehmende Objekte auf privaten Grundstücken zumindest öffentlich einsehbar oder mit Zustimmung zugänglich sein sollten wie etwa im (Vor-)garten, an einer Hausfassade oder auf Gebäudedächern. Geeignete Orte sind natürlich auch Schaufenster von Geschäften, Gasträume in Restaurants, Grünflächen vor Mehrfamilienhäusern (mit Hauseigentümern abzustimmen), Hofflächen von Schulen und Kindertagesstätten, oder Betriebsflächen - die Liste ließe sich noch fortsetzen!

Sofern öffentliche, also städtische Flächen genutzt werden sollen, muss das gemeinsam mit der Stadt vorher besprochen werden.

Teilnehmen können sowohl Privatpersonen als auch Vereine oder offene Gruppen, Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen, Betriebe, Arzt- und andere Praxen, Geschäfte; Banken oder die Stadtverwaltung! Beim Schäferfestwochenende sollen alle angemeldeten Objekte öffentlich gewürdigt und vielleicht sogar ein Rundweg zu den schönsten Schäfchen beschritten werden.

Mit gutem Beispiel geht das Seniorenzentrum »Am Limes« voran mit seiner »Schafherde« voran. Beim Frühlingsmarkt am 9. April am Backhaus Hungen (Am Zwenger) kann man die ersten Ergebnisse betrachten und sich inspirieren lassen.

»Wir alle für unsere Stadt« - getreu diesem Motto des Vereins freut man sich auf viele Mitmacher und wünscht viel Spaß bei ihrer »Erschaffung«!

Am 1. Mai geht es los und endet mit dem Schäferfest am letzten Augustwochenende, an dem eine Verlosung unter allen Teilnehmenden stattfindet. In diesem Zeitraum wird um Anmeldung unter dem Stichwort »Hungens schönste Schäfchen« bei den folgenden Kontaktdaten des Stadtmarketings Hungen gebeten: info@stadtmarketing-hungen.de (Name, Adresse, Tel.Nr. und Objektbeschreibung, gerne mit Bild)

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