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So manche Posse aus der Jugend zu neuem Leben erweckt

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Die Jubiläumskonfirmanden mit Pfarrerin Elvira Bodenstedt vor der Kirche in Langd. Foto: Schäfer © Schäfer

Hungen (rrs). Zehn Frauen und Männer feierten in der evangelischen Kirche in Langd zusammen mit Pfarrerin Elvira Bodenstedt das Altersjubiläum ihrer Konfirmation. 50, 65 und 75 Jahre liegt dieser besondere Tag nun schon zurück, denn die Senioren trafen sich, um ihre goldene, eiserne und Kronjuwelenkonfirmation zu feiern. Pfarrerin Bodenstedt hatte für ihre Predigt den wohl bekanntesten Psalm, den sogenannten »Hirtenpsalm« 23,1 »Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln« ausgewählt, der zum Vertrauen auf Gott auffordert, egal welche Krisen und Probleme wir gerade zu bewältigen haben.

Natürlich machen die Pandemie-Situation, der Ukraine-Krieg, die Drohungen Chinas Angst. Ungewohnte Beschränkungen engen unsere Freiheit ein und Hamsterkäufe gehören mittlerweile zum Alltag. Aber wenn auch alles um uns herum zusammenbricht, ermutigen uns die Worte ruhig und gelassen zu bleiben, denn Gott ist als unsichtbarer Begleiter immer an unserer Seite und führt uns wie ein guter Hirte durchs Leben. Wir sind nicht allein.

Anschließend wurden die sechs goldenen Konfirmanden Brigitte Sandner geb. Nagel, Horst Kammer, Harald Fritzges, Burkhard Gall, Werner Meyer, Isolde Fritz geb. Fritz und Birgit Kasten vom Jahrgang 1972, die zwei Eisernen Walter Gerhardt und Ursula Frutig geb. Schäfer vom Jahrgang 1957 und die beiden Kronjuwelenkonfirmanden Waltraud Appel geb. Gall und Ludwig Rudolf Fritz vom Jahrgang 1947 erneut feierlich eingesegnet. Als bleibende Erinnerung überreichte die Pfarrerin jedem eine Urkunde inklusive einer kleinen Anstecknadel mit bunter Blüte. Nach der Zeremonie überraschte der Gospelchor »Songs unlimited« aus Langd/Rodheim die Jubilare vor der Kirche mit drei englisch-sprachigen Balladen »Place on Earth«, »I’m gonna sing« und »Just here in my little World«.

Im Anschluss trafen sich die Kronjuwelenjubilare zum Mittagessen in der Hungener Gaststätte Zum Otto, während es die Goldenen und Eisernen in die Stadthalle zog. In fröhlicher Runde erwachte so manche Posse aus der Jugend zu neuem Leben, aber auch aktuelle Dorfgeschichten wurden diskutiert.

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