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1000 Euro an »Brücke der Hoffnung« überreicht

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V. l.: Hagen Kraus (Kassenwart Hüttenberger Kreuzbergfreunde), Renate Rudat und Annekathrine Röhrig (Brücke der Hoffnung). Foto: Kreuzbergfreunde Hüttenberg © Kreuzbergfreunde Hüttenberg

Hüttenberg (red). Die Hüttenberger Kreuzbergfreunde spendeten 1000 Euro aus Erlösen ihrer Veranstaltungseinnahmen an die »Brücke der Hoffnung«.

Bei der Übergabe stellte Renate Rudat dem Verein ihr Team in der Rechtenbacher Schaltzentrale vor. Als christliches Hilfswerk begannen sie schon 1977 mit ihrer Arbeit in der Ukraine. Auf die Nachfrage, wie die Arbeit vor Ort aussieht, zeigte Rudat auf einer Karte markierte Standorte ihrer Projekte in Switlowodsk, Pawliwka, Boschedariwka, Krinitschki und Odariwka.

Annekathrine Röhrig, die sich um die Finanzen kümmert, schilderte, wie vielschichtig die Unterstützung rund um die Projekte aussieht. Mit der »Villa Sonnenschein«, einem 2002 gekauften Haus, haben Jungen und Mädchen tagsüber eine Anlaufstelle, Beschäftigung und täglich gibt es in der Suppenküche kostenloses Essen. Ohne Helfer vor Ort, die sich in vergessenen Dörfern um die Grundversorgung kümmern, weil dort schlimme Verhältnisse und große Armut herrschen, ginge es nicht. Nun erwartet das »Brücke der Hoffnung«-Team die Rückkehr eines 36-Tonnen-Lkw, um diesen erneut zu beladen und mit den bestellten Lebens- und Hilfsmitteln wieder den weiten Weg, der teils über nur langsam befahrbare Sandpisten führt, zu schicken.

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