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27 Teilnehmer erhalten Zulassung für Jungjägerlehrgang

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Kreis Gießen (red). Der erste Vorsitzende Dieter Mackenrodt sowie Ausbildungsleiter Karl-Heinz Kuchenbecker begrüßten zusammen mit dem Vorstandsmitglied Hans Algeyer und Dozent Markus Businszky die Aspiranten des Lehrgangs beim Jagdverein »Hubertus« Gießen zu ihrer ersten Einweisung im Bürgerhaus Bieber in Biebertal zur Übergabe der Lehrbücher. Mackenrodt und Kuchenbecker gaben den Teilnehmern einige wichtige Tipps mit auf den Weg und erläuterten die Ausbildung des Halbjahreskurses bis zur Prüfung im September .

Die Anwärter auf das »Grüne Abitur« werden in den nächsten sechs Monaten ausführliche Kenntnisse in Recht, Wildbiologie, Wildbrethygiene, Hundewesen, Waffenkunde, Feld- und Waldbau sowie Tier- und Naturschutz erwerben. Die Lehrgangsteilnehmer erwartet ein lehrreiches Jahr, in dem sie unter anderem mit dem Vereinsleben, Revierführungen, Waldexkursionen, Motorsägenlehrgang, Fangjagdlehrgang oder herbstlicher Drückjagd vertraut gemacht werden. Beim Jagdverein »Hubertus« Gießen findet wöchentlich ein praxisorientierter Unterricht statt. Neben der schriftlichen und mündlich-praktischen Prüfung müssen die Jagdscheinanwärter ihre Schießfertigkeit bei der Schießprüfung mit der Büchse (Kugel) und der Flinte (Schrot) sowie den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe unter Beweis stellen. Mangelhafte Leistungen in der Schießprüfung können nicht durch gute Ergebnisse in den anderen Prüfungsteilen ausgeglichen werden.

Sicherheit hat oberste Priorität

In der schriftlichen Prüfung, die staatlich organisiert ist, muss der Anwärter Fragen aus allen Bereichen beantworten. Im mündlich-praktischen Teil wird der Kandidat von einer mehrköpfigen Prüfungskommission in allen Unterrichtsfächern geprüft. Dabei hat das Fach Waffenkunde und Waffenhandhabung besonderes Gewicht. Wer hier Fehler macht oder die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet, fällt sofort durch.

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