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Aktion soll andere Vereine ermutigen

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Bürgermeister Christof Heller, Stefanie Knöß, Renate Rudat, Andreas Nickel und Annekathrine Röhrig (v.l.). © Weill

Hüttenberg (jowe). Die Hüttenberger Kelterfreunde spenden 1000 Euro aus dem Überschuss, der in der letzten Keltersaison erwirtschaftet wurde, an die »Brücke der Hoffnung« (BdH). Andreas Nickel, erster Vorsitzender der Kelterfreunde, möchte mit dieser Aktion auch andere Organisationen und Vereine ermutigen, für die Menschen in der Ukraine aktiv zu werden.

»Wir haben in der Mitgliederversammlung beschlossen, jetzt zielgerichtet zu helfen. Mit ›Brücke der Hoffnung‹ haben wir einen Verein vor Ort, der aus langjähriger Erfahrung weiß, welche Hilfe benötigt wird, und der dafür sorgt, dass diese Unterstützung auch ankommt.«

Seit über 40 Jahren ist das christliche Hilfswerk von Hüttenberg aus in der Ukraine aktiv. Zur Spendenübergabe waren die BdH-Mitarbeiterinnen Stefanie Knöß, Renate Rudat und Annekathrine Röhrig gekommen, ebenso wie Bürgermeister Christof Heller.

Treffpunkt war die Kita Leuchtturm in Rechtenbach, die ein Aktionsbanner mit vielen bunten Kinderhänden rund um die Botschaft »Wir sind eine Welt« aufgehängt hatte. »Die Menschen in der Ukraine und die Menschen, die hier ankommen, brauchen jede mögliche Unterstützung, jeder Euro zählt«, erklärte Heller. Die Gemeindeverwaltung koordiniere die Aktionen von Personen und Organisationen, die Erfahrungen im Bereich der Katastrophen- und Flüchtlingshilfe haben. Auch »Brücke der Hoffnung« sei ein wichtiger Partner.

34-Tonnen-Lkw

Die BdH-Mitarbeiterinnen berichteten, dass schon in Kürze ein 34-Tonnen-Lkw aus der Ukraine in Richtung Hüttenberg starten könne. Eine Sonderregelung des ukrainischen Präsidenten mache den Grenzverkehr mit einheimischen Fahrern bis zum 20. April möglich. Stefanie Knöß erklärt: »Diesmal werden wir überwiegend Lebensmittel in die Ukraine bringen, denn die Menschen hungern.«

Renate Rudat bittet darum, von Lebensmittelspenden abzusehen: »Wir haben Listen mit den dringend benötigten Produkten, die wir gezielt in großen Mengen einkaufen. Geldspenden werden genau dafür eingesetzt.«

Annekathrine Röhrig ergänzt: »Alle Informationen zu unseren Aktionen und auch unsere Bankverbindung finden Menschen, die helfen möchten, auf unserer Homepage oder telefonisch.«

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