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Auftrag kreativ umgesetzt

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Kassenwart Peter Müller vom TSV Fleisbach und Wennemar Rustige, Lehrer und Projektleiter der zwölften Klasse der Fachoberschule »Gestaltung« der Kreisberufsschule, begutachten die kreativ gestalteten Modelle. © Czernek

24 Schüler der Willy-Brandt-Schule haben maßstabsgetreue Vorschläge für die Umgestaltung eines Container am Rande des Sportplatzes des TSV Fleisbach kreiert.

Kreis Gießen (bcz). Der Container am Rande des Sportplatzes des TSV Fleisbach (bei Herborn) ist nicht mehr besonders ansehnlich und muss renoviert werden. Als einen Glücksfall erwies es sich, dass eine Praktikantin bei Andreas Müller, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins, die Idee hatte, das als Projekt in die Willy-Brandt-Schule zu geben. Im Rahmen des Fachs »Lebensräume gestalten« beschäftigen sich seit Schulbeginn 24 Schüler der Fachoberschule für Gestaltung mit dem Thema und präsentierten nun ihre eigenen, kreativen Ideen für eine moderne und zugleich zu dem Sportverein passende farbliche Umgestaltung dieser Flächen. Neben der Dokumentation über die Gestaltung und Farbauswahl präsentierten sie am Freitag den Vertretern des Vereins auch 24 kleine, aber maßstabsgetreue Container, so dass man einen plastischen Eindruck davon gewinnen konnte. »Ich bin wirklich begeistert von diesen sehr kreativen Ideen«, sagte der Kassenwart Peter Müller. Doch zuvor, vertieften die Schüler, unter der Anleitung ihrer Lehrers Wennemar Rustige, ihr Wissen bezüglich der Gestaltung von Gebäuden, Fassaden oder Plätzen. Mit der Unterstützung des EDV-Lehrers Andreas Arcularius kam die praktische Umsetzung mit Hilfe eines entsprechenden EDV-Programms hinzu. Anhand von Fotos verschafften sie sich einen Eindruck über den Ist-Zustand des Containers und des Umfelds, in dem er sich befindet. Über die Homepage informierten sie sich des Weiteren über das Sportangebot des Vereins und das Corporate Design »Das war ganz schön spannend, als wir auf einmal maßstabsgetreu bauen sollten. Bei einigen Ideen merkten wir sehr schnell, dass das nicht funktioniert«, sagte eine der Schülerinnen. »Wir sind immer sehr froh, wenn wir einen realen Gestaltungsauftrag erhalten. Das macht den Unterrichtsstoff viel greifbarer«, erläuterte Rustige. Beispiele für die praktische Umsetzung solcher Schulprojekte sind zum Beispiel die Fassade des Gebäudes des Regierungspräsidenten, die Räume des Vereins »ZIBB« oder des Sozialgerichts und auch die Pausenhalle der Ludwig- Uhland-Schule. Auch in diesem Jahr wird mindestens einer der Entwürfe realisiert werden. Die praktische Umsetzung hat die Klasse der Autolackierer übernommen. »Alle Vorschläge sind für uns machbar, da können wir uns ganz nach den Vorgaben des Vereins richten. Wir freuen uns darauf einmal so mit vielen Farben hantieren zu können«, sagte deren Lehrer Jens Oestreich bei der Begutachtung der Entwürfe. Welcher der Vorschläge letztlich umgesetzt wird, das ist noch nicht entschieden. Darüber muss der Vorstand in einer gesonderten Sitzung entscheiden. Bis zu den Sommerferien ist jedenfalls die praktische Umsetzung des Projekts geplant.

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