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Symbolischer Spatenstich im Hungener Baugebiet »Müllerweg-Stockwiesen« (v.l.): Bürgermeister Rainer Wengorsch, Heiko Riem (Hessische Landgesellschaft), Marius Reuscher (Juniorchef Reuscher Tiefbau GmbH), Sascha Beul (Reuscher Tiefbau GmbH) und Florian Michel (Reuscher Tiefbau GmbH).

Bauplätze auf 24 000 Quadratmetern

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Hungen (kjg). »Es ist immer spannend, wenn nach intensiver Arbeit aus dem Plan auf Papier endlich etwas Greifbares wird«, sagte Bürgermeister Rainer Wengorsch beim offiziellen Spatenstich für das Neubaugebiet »Müllerweg-Stockwiesen« in Hungen. Es sei für die Entwicklung der Stadt Hungen von großer Bedeutung, Wohnraum für Familien bereitzustellen. Der Bedarf sei hoch und werde mit der Reaktivierung der Horlofftalbahn weiter wachsen, erklärte der Bürgermeister.

Am südlichen Stadtrand Hungens entstehen auf insgesamt 24 000 Quadratmetern (2,4 Hektar) 39 Bauplätze. Im ersten Bauabschnitt werden es 20 Wohneinheiten und im zweiten Bauabschnitt, mit dem voraussichtlich ab Herbst 2022 begonnen wird, werden es noch einmal 19 Bauplätze sein. Die Verkaufspreise sind noch nicht festgelegt.

150 Bewerber für 39 Bauplätze

Diesen 39 Plätzen stehen 150 Bewerber gegenüber, erläuterte der Bürgermeister. Diese Plätze nach einem fairen Verfahren zu vergeben, stelle eine Herausforderung dar. Wahrscheinlich werde man einen Kriterienkatalog erstellen und nach diesem vergeben, so Wengorsch. Es gebe einen großen Bedarf an Wohnraum und dieser werde in Hungen stark nachgefragt, sagte Bürgermeister Wengorsch. Dieser werde mit der Reaktivierung der Horlofftalbahn, die 2025/2026 erfolgen soll, noch weiter steigen.

Mit den Erschließungsarbeiten für das Baugebiet am südlichen Rand der Kernstadt Hungen wurde bereits begonnen. Die Baumaßnahmen werden durch die Reuscher Tiefbau GmbH Rennerod durchgeführt, die in Hungen bereits mehrere Projekte realisiert hat. Die Firma Reuscher wird die Baustraßen erstellen, das Gelände planieren und die Vorbereitungen für Leitungsverlegung (Wasser, Abwasser, Strom, Glasfaser et cetera) vornehmen.

Die Vermarktung erfolgt ab Frühjahr 2022, sodass im Sommer 2022 die Bauherren anfangen können, erläuterte der Bürgermeister. Der Bau der Kindertageseinrichtung erfolgt im zweiten Bauabschnitt. Auch werde es für die Anwohner zu dem neuen Baugebiet eine Informationsveranstaltung geben und die Stadt sei jederzeit ansprechbar, so Bürgermeister Wengorsch.

Die Bodenbevorratung erfolgte durch die Hessische Landgesellschaft (HLG). Die Stadtverordnetenversammlung wird voraussichtlich am 27. Januar die Verkaufspreise festlegen. Dann erhalten die Bewerber eine Rückmeldung zu den angefragten Baugrundstücken. Mit Bekanntgabe des Bebauungsplanes am 4. März 2020 wurde dieser für den ersten Bauabschnitt rechtsgültig.

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