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Ein Großteil der Ideen sind auf dem entstandenen Graphic-Recording zu erkennen. Grafik: Graphic Recordings

Stadtentwicklung

Begegnungsort für Jung und Alt

Der Spielplatz am Rondell in Grünberg soll zu einem Begegnungsort für Jung und Alt umgestaltet werden.

Grünberg (red). Ende November fand im Dorfgemeinschaftshaus Göbelnrod eine Zukunftswerkstatt zur Gestaltung des Spielplatzes am Rondell statt. Dieser soll zu einem Begegnungsort umgestaltet werden. Wie auch die erste Zukunftswerkstatt zu dieser Thematik, wurde diese von GerritScott Vogelgesang organisiert, der als Koordinator für Gemeinwesenarbeit im Landkreis Gießen (GWA) sowie für das Projekt »Interkulturelle Dialoge - Miteinander Reden« in Grünberg fungiert.

Interessante Ideen

Der kreative Workshop, welcher von Fabienne Weihrauch sowie Marlene Schmidt von der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V. moderiert wurde, brachte eine Menge interessanter Ideen und Vorschläge, die beim Umgestaltungsprozess berücksichtigt werden sollen. Ein Großteil dieser Ideen sind auf dem entstandenen Graphic-Recording zu erkennen, welches von der Künstlerin Janina Röhrig angefertigt wurde.

Der Spielplatz am Rondell ist in Grünberg einer der wenigen innerstädtischen Orte, der dazu geeignet ist, sich zu einem lebhaften Begegnungsort zu entwickeln. Ziel der Veranstaltung war es, bedarfsorientierte und generationsübergreifende Aspekte in die Planungen miteinzubeziehen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, am Umgestaltungsprozess mitzuwirken.

In einem Punkt waren sich alle Teilnehmer einig: Es wird sich ein ganzheitliches Konzept für den Spielplatz gewünscht, welches Attraktionen für unterschiedliche Zielgruppen bietet. Die Ideen waren sehr facettenreich und auf die Bedarfe vor Ort ausgerichtet: Beispielsweise soll der Weg zum Spielplatz, wie auch der Spielplatz selbst barrierefrei oder mindestens barriereärmer werden. Gewünscht, wurden auch eine bessere Beleuchtung, ein Zaun am Hang und eine Überdachung. Der Spielplatz soll wieder als »Verweilort« genutzt werden.

Teile des Spielplatzes könnten auch als Garten genutzt werden, so wie es in der Vergangenheit der Fall war, als die Fläche noch zum historischen Kloster gehörte. Allgemein wurde sich gewünscht, die Geschichte des Grundstückes in den Umgestaltungsprozess miteinzubeziehen.

Neben weiteren Ideen wie dem Bau eines Atriums für Theaterstücke, eines Multifunktionsplatzes oder der Aufstellung von Seniorenfitnessgeräten, wurde auch über die mögliche Finanzierung der Umgestaltung sowie die fortlaufende Bedarfserhebung gesprochen. Für das kommende Jahr ist geplant, Förderanträge zu stellen sowie Sponsoren zu finden, die die Stadt bei dem Projekt unterstützen möchten. Erste Unterstützungsanfragen, ob finanziell oder direkt bei der Umsetzung, haben bereits die Gemeinwesenarbeit erreicht und weitere Interessierte können sich jederzeit bei der Stadt oder bei der GWA melden.

Unterstützung

Für Rückfragen oder bei Unterstützungsangeboten können sie sich unter der 0151/ 27247245 oder gwa-gruenberg@zaug.de direkt bei GerritScott Vogelgesang melden.

Die Gemeinwesenarbeit wird gefördert aus Mitteln des Landes Hessen und des Landkreises Gießen. Umgesetzt wird die Gemeinwesenarbeit im Landkreis Gießen vom »Zentrum Arbeit und Umwelt - Gießener gemeinnützige Berufsbildungsgesellschaft mbH«.

Das neue politische Bundesprogramm »Miteinander Reden« ist initiiert und wird finanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Tatkräftig unterstützt wird die Gemeinwesenarbeit in diesem Beteiligungsprojekt von den Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Grünberg sowie der Elterninitiative Familienfreundliches Grünberg.

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