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Bürgerhaus-Impfungen entfallen

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Kreis Gießen (red). Der Landkreis Gießen setzt in Zusammenarbeit mit seinen Partnern Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe die Corona-Schutzimpfungen ab Mai mit einem leicht veränderten Angebot fort. Impfungen sind weiterhin sowohl an zentralen Stellen als auch flächendeckend in den Kreiskommunen möglich, heißt es in einer Presseerklärung.

»Die Pandemie ist leider nicht vorüber. Es ist unklar, wie die Situation im kommenden Herbst und Winter sein wird. Mehr und mehr Menschen kommen für eine zweite Booster-Impfung infrage«, sagt Landrätin Anita Schneider. »Klar ist: Wer sich impfen lässt, hat den besten Schutz vor einer schweren Erkrankung. Der Landkreis möchte mit seinen Partnern deshalb weiterhin ein breit zugängliches Impfangebot ergänzend zu den Arztpraxen aufrechthalten.«

Bund und Länder hätten die Finanzierung der öffentlichen Impfangebote bis Ende September zugesichert.

Mehr Fokus auf das Impfcenter

Impfungen gegen das Coronavirus gibt es weiterhin montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr im Impfcenter in der Galerie Neustädter Tor in Gießen (erste Etage). Terminvereinbarungen sind nicht nötig. Hier wird das Angebot zudem ausgebaut. Es sind ab Mai auch die Impfungen für Kinder ab fünf Jahren und Jugendliche möglich. Dafür gibt es eine eigene Impfstraße. Wie schon bisher im Kinderimpfhaus ist Personal mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendmedizin vorhanden.

Die Impfambulanz im Watzenborner Weg in Gießen schließt Ende April wie auch das Kinderimpfhaus im Gießener Seltersweg.

An zentraler Stelle in Gießen bleibt auch der Impfcontainer am Kirchenplatz bestehen. Das bisherige Impfangebot in den Räumen der Sparkasse entfällt. Menschen in den übrigen Städten und Gemeinden im Landkreis bekommen weiterhin mit dem Impfbus ein Impfangebot nah vor ihrer Haustür. Sowohl werktags als auch an Sonntagen ist der Impfbus vor allem in kleineren Orten unterwegs. Wer sich hier den schützenden Piks holen möchte, kann einfach ohne Termin vorbeikommen.

Die »Bürgerhaus-Impfungen«, die bisher zusätzlich in vielen Gemeinschaftshäusern und Sporthallen stattfanden, entfallen ab Mai.

Impfungen für Kinder von fünf bis zwölf Jahren sind nur im Impfcenter möglich. Kinder werden auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern und nach ärztlicher Risikobewertung geimpft. Empfohlen von der Stiko (Ständige Impfkommission) ist die Impfung für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen und Personen mit dem Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung im nahen Umfeld.

Die zweite Booster-Impfung wird von der Stiko für Menschen über 70 Jahre sowie Menschen mit Immunschwäche frühestens drei Monate nach der ersten Booster-Impfung empfohlen. Beschäftigte aus dem Gesundheits- und Pflegebereich können frühestens ein halbes Jahr nach der ersten die zweite Booster-Impfung erhalten.

Weitere Infos unter corona.lkgi.de/impfen.

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