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CDU hinterfragt Radwegekonzept des Landkreises

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Staufenberg (dge). Timo Bienko (CDU) erläuterte in der Staufenberger Stadtverordnetenversammlung eine Frage, die man sich in den Reihen der Christdemokraten gestellt hatte. Macht ein Radweg dort, wo ihn das Radwegekonzept des Landkreises vorsieht, Sinn? Nein, macht er nicht, meint die CDU.

Vor allem sahen sie Gefahrenpotenziale darin, dass bei der vom Landkreis vorgeschlagenen Streckenführung die Landstraße überquert werden müsste. Zudem gebe es Wege, die bereits von Radlern genutzt würden. Die könne man ertüchtigen. Bürgermeister Peter Gefeller (SPD) begrüßte den Antrag »außerordentlich«, wies aber auch darauf hin, dass die Stadt in Sachen Radwege einen Förderantrag - »eine 90-prozentige Förderung« - gestellt habe. Er bat darum, die Antwort auf diesen Antrag abzuwarten, den CDU-Antrag im Geschäftsgang zu belassen und ihn zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf die Tagesordnung zu setzten. Eventuell soll ein Ortstermin anberaumt werden. Die Abstimmung für diese Lösung fiel einhellig aus. Auch soll der Jugendbeauftragte hierbei beteiligt werden.

Einhellig stimmten die Staufenberger Stadtverordneten dafür, dem Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Landkreises Gießen beizutreten. Ebenso einstimmig wurde die überarbeitete Satzung der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg verabschiedet. Die liest sich nun gendergerecht.

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