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Climbach um eine Attraktion reicher

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Am Eröffnungstag versuchen sich viele Besucher am neu angelegten Boule-Platz. Foto: Zylla © Zylla

Allendorf/Lumda (zye). Kurz vor Pfingsten konnte in Climbach ein neuer Ort für Sport- und Freizeitaktivitäten eingeweiht werden. Der brandneue Boule-Platz sorgte bereits am Tag der Eröffnung für eine Menge Freude bei den Gästen.

Fingerspitzengefühl

Den Boulesport gibt es in so einigen Varianten. Eine davon ist »Boule Petanque: Leicht zu spielen, schwer zu gewinnen!«. Das zumindest verrät die neue Tafel mit den Spielregeln für den beliebten Kugelsport, dem nun auch in Climbach gefrönt werden kann. Der verlangt von den Spielern eine Menge Fingerspitzengefühl. Die Tafel gehört zu dem neu angelegten Spielfeld, hier hinter dem Bürgerhaus in Climbach. Am Tag der Eröffnung versuchten sich nicht nur einige interessierte Bürger im Kugelwurf, sondern auch Landrätin Anita Schneider und die erste Stadträtin Petra Sommerlad. Letztere vertrat Bürgermeister Thomas Benz an diesem Vormittag.

»Climbach ist hiermit um eine Attraktion reicher geworden«, freute sich Ortsvorsteher Gernot Schäfer über den seiner Ansicht nach »sehr schönen« Boule-Platz. Der wurde von den »Boule-Platz Freunden Climbach« ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit den Bauhofmitarbeitern der Stadt wurde die Schotterfläche für den neuen Begegnungsort in die Tat umgesetzt. Als Experte nannte Schäfer Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Peper, einen leidenschaftlichen Boule-Spieler aus dem Ortsteil. Der stand nicht nur mit Rat zur Seite, sondern auch mit Tat: Er bestellte nämlich die für die Ausführung des Sports notwendigen Materialien, eine Sitzgruppe und die Tafel mit dem Regelwerk.

»Hier ist einiges an Arbeit angefallen und das soll auch entsprechend gewürdigt werden«, sagte ein sehr dankbarer Ortsvorsteher, bevor er Präsente an die fleißigen Helfer verteilte.

Doch ohne finanzielle Mittel konnte auch dieses Projekt nicht umgesetzt werden. Um die entsprechenden Fördermittel habe sich hier Andreas Schaper von »Dabeisein« bemüht, der »Partnerschaft für Demokratie« im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie Leben!«. Ihr Ziel sei es, »die Zusammenarbeit zwischen Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft zu verbessern«.

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