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Das Schwerste kam gleich am Anfang

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Redakteur Ernst Weißenborn gratuliert Mechthild Ranze zum dritten Preis. Fotos: Redaktion © Redaktion

Der Sommer ist zu Ende, der Blick richtet sich nach vorn: Auf den Herbst - und in nicht allzu großer Ferne ist ja auch schon wieder Weihnachten. Wir schauen heute noch mal zurück auf unser 18-teiliges Sommerrätsel, stellen die Gewinner vor und lassen einige Leser zu Wort kommen. Es waren Fragen für Menschen, die sich gerne auf die Suche machen, die Spuren nachgehen und sich darüber freuen, wenn die richtige Antwort nicht gleich auf der Hand liegt.

Das jedenfalls konnte man den Zuschriften unserer Leser entnehmen. Wir danken heute herzlich für Ihre Teilnahme!

Der Leser am Telefon ist ehrlich: »Manchmal hab ich es nur mit googeln und Abfragen auf Wikipedia geschafft.« Nun, das ist ja keine Schande, und die drei Begriffe, die jeweils bei der Lösung helfen sollten, waren zum Teil auch gewollt wikipediatauglich. Aber längst nicht alles ließ sich über das Internetlexikon finden. Insofern war auch etwas Spürsinn und Ortskenntnis gefragt. Übrigens: Zeitungsleser wissen mehr. Und so war es auch bei unserem Sommerrätsel. Einige Leser sagten uns, dass sie durch die jahrelange Lektüre des GA-Lokalteils einiges wussten, was ihnen dann beim Rätseln sehr geholfen habe. Ein Leser erinnert sich: »Der Name ›Siegbert‹ sagte mir was. Mir fiel ein, dass ein ehemaliger Grünberger Bürgermeister so heißt. Und das brachte mich auf die richtige Spur.« Bei vielen Tipps musste man auch ein wenig um die Ecke denken.

Hier einige Wortmeldungen von Lesern. Lisa Sauer und Mirko Meissner schrieben uns: »Wirklich nicht ganz einfach war das diesjährige Sommerrätsel für uns. Erst ein Ausflug in den Nordkreis brachte letzte Gewissheiten. Nun hoffen wir, dass es noch nicht zu spät ist, und dass alles stimmt.«

Ines Granz hat »fleißig mit meinem Mann gerätselt. ... Es war sehr spannend und hat Spaß gemacht, Rätsel-Detektiv zu spielen. Die Recherche zu einigen Objekten war cool«.

Bernd Schlosser hatte alle Fragen richtig beantwortet nur die erste nicht. Er schreibt: »Gesucht werden sollte sicher die Schreinersmühle, dann machen auch die Begriffe Getreide und Wasser Sinn. Das Bild in der Zeitung zeigt jedoch den Hof zwischen Kirchenstumpf und Seenbach, aber nicht die Schreinersmühle«. Stimmt, aber auf dem Bild war die Höresmühle, heute ein Hof, zu sehen, und dafür waren Wasser und Getreide auch der richtige Tipp. Nur ist die wunderschön gelegene Höresmühle bei Google Maps leider nicht zu finden. Und vielleicht deshalb haben sich viele mit der Mühle - das erste Rätsel - schwer getan.

Steffen Heine schreibt: »Das waren herrliche drei Wochen Sommerrätsel. Gleich das erste Rätsel hat mich total in Anspruch genommen. Ich habe mir dann eine Liste mit den 18 Städten und Gemeinden aus unserem Landkreis erstellt und jeden Tag die entsprechende Lösung abgehakt. ... Aufgewachsen in Wieseck und nun in Großen-Linden lebend, habe ich gerade auch durch den Tischtennissport einige ›Wahrzeichen‹ schnell erkannt. Wenn man rumkommt, sollte man auch die Augen aufhalten. Oder in Hungen in der Villinger Ecke schauen, weil die ›Amigos‹ als Tipp genannt wurden. Schön zu sehen ist auch, dass mancher Schandfleck renaturiert wurde. Bei eigen Rätseln war ich mir nicht ganz sicher mit der Zuordnung. ... Für mich wurde es auch am 17. August (Grünberg, Schwedendorf) recht knifflig und die Freude war umso größer, als ich das Rätsel noch an diesem Tag geknackt hatte. Einfach zu lösen waren für mich Linden (Wohnort), Pohlheim und Langgöns (Nachbargemeinden), wo ich oft an den gezeigten Orten Limesturm vorbei und Talbrücke drunter durch mit dem E-Bike fahre.«

Mechthild Ranze schreibt: »Wir danken Ihnen herzlich für das Sommerrätsel: Da bekommt man noch mal neu Lust, im Kreisgebiet auf Entdeckungsreise zu gehen. Vor allem das erste und für uns schwerste Rätsel macht uns neugierig aufs Seenbachtal…«

Familie Helfrich: »Nachdem wir nun in einer gemeinsamen Aktion alle Rätsel der 18 Stadt- und Gemeindeteile des Kreises Gießen gelöst haben - wir sind stolz auf die ganze Familie - schicken wir die Lösung als Anlage. Es hat großen Spaß gemacht, war manches Mal eine echte Herausforderung und hat uns Lust auf Ausflüge zu den unbekannten Objekten gemacht.«

Wenn Familie Helfrich das umsetzt, dann fährt sie nach:

Laubach, Höresmühle

Linden, Ev. Kirche

Grünberg, Schwedendorf

Pohlheim, Limesturm

Reiskirchen, Alte Mülldeponie

Langgöns, Talbrücke

Hungen, Drei Teiche

Lich, Neuer Kreisel B457

Fernwald, Solarpark

Gießen, Flughafengebäude

Allendorf (Lumda), Kirche Climbach/Wasserturm

Buseck, Stirnberg, Rennstrecke MSC Beuern

Rabenau, Bahnhof in Londorf

Biebertal, Keltentor am Dünsberg

Heuchelheim, Heimatmuseum/Bahnhof Kinzenbach

Lollar, Schmaadlecker-Brunnen

Wettenberg, Wißmarer See

Staufenberg, Rathaus.

Und weil’s offenbar so schön war, starten wir nächsten Sommer eine neue Runde.

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Viele Leser haben sich auch einfach nur über die Drohnenaufnahmen gefreut. Deshalb werden wir in loser Reihenfolge immer wieder mal die Perspektive wechseln und Bilder von oben veröffentlichen. Hier zu sehen das Dorf Freienseen, eingehüllt von einer Nebelwand. Foto: Burkhard Bräuning © Burkhard Bräuning
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Redaktionsassistentin Daniela Glaßl überreicht den ersten Preis an Walter Krauß aus Hungen. © Red
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Den 2. Preis konnte sich Thorsten Sauer aus Gießen abholen. Links der Ressortleiter für den Kreis Gießen, Volker Böhm. © Red

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