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Drei Beschlüsse empfohlen

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Kreis Gießen (twi). Drei Beschlussempfehlung für die am kommenden Montag anstehende Kreistagssitzung gab es in der Bau- und Schulausschusssitzung des Kreistags. »Es ist sicherlich eine besondere Beschlussvorlage und viele haben sich bereits bei einer Baustellenbesichtigung ein Bild davon gemacht«, so Erster Kreisbeigeordneter Christopher Lipp (CDU) zur Aufhebung der Schulstandorte der Goetheschule Staufenberg, der Waldschule in Daubringen und der Lindenhofschule in Mainzlar aus denen die neue Grundschule Staufenberg hervorgehen soll.

Dem in der kommenden Woche zusammentretenden Kreistag wurde einstimmig empfohlen die drei Schulstandorte aufzuheben und in die neu zu errichtenden zentralen Grundschule Staufenberg zu überführen. Der Neubau der zentralen Grundschule Staufenberg soll voraussichtlich im März/April 2023 abgeschlossen sein und die Schule zum Schuljahresbeginn 2023/2024 ihren Betrieb aufnehmen.

Gegen die Stimmen der SPD wurde nach kurzer Aussprache auch die Sanierung der Kreisstraße K 394 im Teilabschnitt zwischen Krofdorf-Gleiberg bis zur Abzweigung Schmelz dem Kreistag mehrheitlich empfohlen. Für die in der zweiten Jahreshälfte anstehende Sanierung der insgesamt 8959 Meter langen Strecke wurden rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Hierin sind die Baukosten und die Baunebenkosten enthalten. Im Rahmen der Sanierung wird ein ordnungsgemäßer Unterhaltungszustand hergestellt, der die Voraussetzung für das sich anschließende Abstufungsverfahren darstellt. Vor allem das die Strecke wieder für den Fahrradverkehr genutzt werden kann, führte Grünen-Fraktionsvorsitzende Kerstin Gromes an, während zuvor Sabine Scheele-Brenne seitens der SPD moniert hatte, dass die Straße nicht als Schotterstrecke belassen werden soll um dem Naturschutz Rechnung zu tragen. »Ich frage mich, ob wir uns über eine Autobahn unterhalten oder über eine Straße die über Jahre hinweg in einen desolaten Zustand belassen wurde. Die Straße wird früher oder später in die Baulast der Kommune übergehen und dies muss in einem ordnungsgemäßen Zugang erfolgen und für den sorgen wir nun«, erwiderte CDU-Fraktionsvorsitzender Tobias Breidenbach.

2,64 Millionen Euro Sanierungskosten

Für die Grundschule Langgöns ist eine Neugestaltung und Sanierung der Außenanlage vorgesehen. Diese soll im Nachgang zu der aktuell laufenden 2,64 Millionen Euro teuren energetischen Sanierung des Verwaltungs-Gebäudes erfolgen. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 338 000 Euro. »Das endgültige Ergebnis wird sich erst in der Ausschreibung zeigen«, stellte Lipp im Hinblick steigender Baukosten klar. Als Fertigstellung ist 2023 geplant.

In Absprache mit der Schule wurde ein Konzept erarbeitet, das die Neugestaltung der Zuwege wie auch eine Verbindung aller Gebäude durch einen umlaufenden Weg, einen neuen Spielbereich mit einer Seilkletterkombination, einen Bereich für das Abstellen von Fahrrädern und Rollern und die Neubepflanzungen und Einsaat der vorhandenen und neu anzulegenden Vegetationsflächen beinhaltet. Das Konzept umfasst als Hauptbestandteil das Herrichten der großen Grünfläche hinter dem Verwaltungsgebäude. Als Hauptspielelement soll ein Seil- und Kletterspielgerät errichtet werden, ebenso kleinere Balancier- und Wippspielgeräte. Auch sollen Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten, Beete oder Hochbeete angelegt werden. Elke Högy (SPD) regte an im Zuge der Neugestaltung eine Zisterne zu errichten. Dies soll noch geprüft werden.

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