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Ein Lämmchen wieder da

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Kreis Gießen (imr). Es gibt Neuigkeiten im Fall der gestohlenen vier Schaflämmer aus Niederkleen.

In der Nacht zum Samstag, keine 24 Stunden nach dem Verschwinden der Tiere von ihrer Koppel am Ortsrand von Niederkleen (der Anzeiger berichtete), wurde das kräftigste der Lämmer auf der Bundesstraße zwischen Grävenwiesbach und Usingen, rund 25 Kilometer vom Hof seines Besitzers Max Textor entfernt, gefunden. Eine Frau, die dort mit dem Auto entlangfuhr, entdeckte das Lamm, fing es ein und brachte es der Polizei in Usingen. Die übergab es einem Schäfer aus der Region.

Der wurde über den Facebook-Aufruf von Max Textor auf ihn aufmerksam und meldete sich bei der Polizei in Gießen. Die wiederum rief am Samstagmorgen den Besitzer an, der sich sofort auf den Weg machte, um sein Lamm abzuholen. Es war unverletzt.

Von den anderen drei gestohlenen Lämmern fehlt weiterhin jede Spur. »Neben der Freude, dass eines der vier unversehrt zurück ist, bleibt große Verwirrung. Wir können uns kaum erklären, was wohl das Motiv der Täter war. Es ist kurios«, resümiert Max Textor. Das entführte Lämmchen ist nun wieder bei seiner Herde und wurde auch von seiner Mutter sofort freudig begrüßt.

Max Textor bittet jetzt insbesondere Spaziergänger im Bereich Grävenwiesbach und Usingen, aufmerksam zu sein und die Polizei vor Ort, in Gießen oder ihn zu kontaktieren, wenn eines der gestohlenen Lämmer, die im Ohr eine Plakette mit der Betriebsnummer (DE GI 0090678) tragen, gesehen wird. E-Mail an max-textor@web.de, per Telefon an 0152/09120366.

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