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Ende einer langen Dienstzeit

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Hans Heuser Foto: privat © privat

Mücke (red). Nach den Vorschriften des Beamtenversorgungsgesetzes, die auch für Richterinnen und Richter Gültigkeit haben, erreichen Berufstätige des Geburtsjahrgangs 1956 die Regelaltersgrenze mit 65 Jahren und zehn Monaten. Für den am 17. September 1956 geborenen Direktor des Sozialgerichts Marburg, Dr. Hans Heuser, bedeutet dies, dass seine Tätigkeit mit Ablauf des 31.

Juli zu Ende geht. Heuser, der sich in seiner Heimat Mücke auch stets kommunalpolitisch engagierte, war nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Geschichte zunächst als wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig, anschließend knapp vier Jahre im Regierungspräsidium Gießen. Am 1. März 1991 trat er seinen Richterdienst an dem Sozialgericht in Frankfurt/Main an, wechselte am 1. März 1994 an das Sozialgericht Marburg und war im Jahr 2000 abgeordnet an das Hessische Landessozialgericht in Darmstadt. Am 29. Juli 2002 überreichte ihm der damalige Justizminister, Dr. Christean Wagner, die Ehrennungsurkunde zum Direktor des Sozialgerichts Marburg. In seiner Dienstzeit habe er immer großen Wert auf Ausbildung und Fortbildung gelegt, so der scheidende Direktor.

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