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Erste Sitzung: Frauenbeirat nimmt Arbeit auf

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Kreis Gießen (red). Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe fördern, Interessen der Frauen in den Vordergrund rücken, Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen beziehen - Frauenbeiräte beschäftigen sich mit vielfältigen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen. Auch im Landkreis Gießen gibt es nun einen Frauenbeirat, der sich für die Belange der hier lebenden und arbeitenden Frauen starkmachen möchte.

Darauf weist die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung hin.

27 Frauen und deren Stellvertreterinnen arbeiten ehrenamtlich in dem Beirat zusammen. Vorsitzende ist Katharina Appel, ihre Stellvertreterinnen sind Monika Inderthal und Muriel Lüdke Campos-Garcia.

In der konstituierenden Sitzung wurden erste Schwerpunkte gesetzt: »Wir werden den Gremien bei der Umsetzung der Istanbul-Konventionen beratend zur Seite stehen und bei schwierigen Themen wie ›Geschlecht und Armut‹ oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vermittelnd auftreten«, erklärt Katharina Appel in der Pressemitteilung. »Dabei werden wir ein wichtiges Sprachrohr aller Frauen sein.«

Im März hatte der Kreistag die Einrichtung eines Frauenbeirates beschlossen. Er setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Kreisausschusses und des Kreistages sowie Fachkundigen verschiedenster frauenrelevanter Bereiche. Auch das Büro für Frauen und Gleichberechtigung des Landkreises Gießen ist vertreten.

Landrätin Anita Schneider (SPD) ist die zuständige Dezernentin für den Frauenbeirat und sieht in ihm gute Chancen, den Anliegen von Frauen künftig mehr Gehör zu verschaffen.

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