Fördermittel für Hallenbad Lollar-Staufenberg

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STAUFENBERG/LOLLAR - (dge). Kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres kam die Hiobsbotschaft: Das Dach des Hallenbades Lollar-Staufenberg ist dermaßen marode, dass das Bad umgehend geschlossen werden musste.

Rund eine Million Euro, so die Schätzung, soll die Instandsetzung kosten. Ein Betrag, den weder der Zweckverband noch die Kommunen Lollar und Staufenberg mal so eben aus dem Ärmel schütteln können. Nun teilte Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller mit, dass der Zweckverband Hallenbad Lollar-Staufenberg vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport die freudige Mitteilung erhalten habe, dass dort beabsichtigt sei, die Dacherneuerung des Hallenbads Lollar-Staufenberg für das Jahr 2021 in das Landesförderprogramm Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm SWIM aufzunehmen. "Anhand der von uns eingereichten Unterlagen und der mitgeteilten Kostenschätzung konnte das Ministerium eine Landesförderung von 300 000 Euro in Aussicht stellen", so Gefeller.

Der Zweckverband solle nun konkrete Planunterlagen vorlegen. In Vertretung des derzeit leider erkrankten Lollarer Bürgermeisters Dr. Bernd Wieczorek, habe er den Geschäftsführer des Zweckverbandes schon mit der Ausarbeitung der Ausschreibung sowie der Erstellung eines konkreten Finanzierungsplans beauftragt. Die Unterlagen würden in den nächsten Tagen erstellt und an das Ministerium weitergeleitet. "Unser Ziel ist es, bis Ende dieses Jahres das Hallenbad wieder in Betrieb nehmen zu können. Dafür werden wir sicher noch einige Anstrengungen unternehmen müssen, die sich aber zur Sicherung des Schul- und Vereinsschwimmsports lohnen werden." Der Restbetrag wird wohl über eine Kreditaufnahme des Zweckverbandes getragen werden müssen.

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