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»Förderung wenn möglich erhöhen«

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Kreis Gießen (red). »Der Berg hat gekreist und eine Maus wurde geboren« - so hat der Mieterverein in einer Pressemitteilung auf die »marginalen Änderungen« in der Förderrichtlinie für sozialen Wohnungsbau im Kreistag reagiert. Nach Auffassung des Mietervereins ist öffentlich geförderter Wohnungsbau im Bestand wichtig, um Gebäude zu sanieren und energetisch zu modernisieren.

Aber auch Neubauten sollten Zuschüsse bekommen, wenn sie nicht zur Zersiedelung der Landschaft beitragen. Wichtig sei, die Fördergelder zu verstetigen und wenn möglich zu erhöhen. Denn die demografische Entwicklung und die zunehmende Altersarmut machten es erforderlich, mehr preisgebundenen Wohnraum zu bekommen. Das Wohnraumversorgungskonzept des Kreises geht von einem Bedarf von 900 solcher Wohnungen in den nächsten Jahren aus. Zugleich dürften die Ortskerne mit ihrer Infrastruktur nicht ausbluten, um die Attraktivität des Lebens auf dem Land zu erhöhen.

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