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Gedenken an NS-Opfer

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Kreis Gießen (red). Der 27. Januar ist bundesweit der »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«, da an diesem Tag 1945 das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit wurde. Auch die Lebenshilfe Gießen gedenkt allen Opfern der NS-Verbrechen und verweist hierbei auch auf die Leiden und Schicksale von 300 000 kranken und behinderten Menschen, die in ganz Europa systematisch ermordet wurden.

Darunter waren auch 14 500 Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen, die zwischen 1941 und 1945 in der damaligen Tötungsanstalt Hadamar ums Leben kamen. »»Menschen mit Behinderung galten dem NS-Regime als ›Volksschädlinge‹ oder ›Ballastexistenzen‹, ihr Leben als ›lebensunwert‹. Dass die Erinnerung an sie nicht verloren geht, dafür müssen wir alle sorgen«, erklären Maren Müller-Erichsen, Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen und Vorstands- und Gründungsmitglied des Fördervereins der Gedenkstätte Hadamar, sowie Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen).

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