Glasfaser: SPD Reiskirchen fordert Transparenz

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REISKIRCHEN - (ebp). Keine Mehrheit gab es in der jüngsten Sitzung des Reiskirchener Bauausschusses für einen SPD-Antrag zum Thema "Glasfaser". Der Antrag sah unter anderem vor, dass der Gemeindevorstand die Gesamtanzahl an Anschlüssen in den einzelnen Ortsteilen auflistet, um Transparenz zu schaffen, ab wann die Quote von 60 Prozent erreicht ist, ab der der Telekommunikationsanbieter mit dem Ausbau beginnen würde.

Zudem sollte aufgezeigt werden, wann jeweils die Fristen für die Einreichung von Anträgen beginnen und enden.

Der Gemeindevorstand sei hier nicht zuständig, argumentierte Gerhard Albach, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler: "Die Gemeinde ist auch nur Kunde." Das sah auch CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Süße so: "Die Gemeinde ist nicht der Vorhabenträger", man könne lediglich eine entsprechende Anfrage an die Firma stellen.

Wie Bürgermeister Dietmar Kromm (parteilos) mitteilte, wurden für 27 gemeindeeigene Gebäude Anträge gestellt, um sie an das Glasfasernetz anzuschließen. Die Liste, um welche Gebäude es sich genau handelt, werde man den Ortsbeiräten zukommen lassen.

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