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Graf lädt Einsatzkräfte ein

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Nach dem Brand der Zehntscheune im Kloster Arnsburg spendiert der Eigentümer Karl Georg Graf zu Solms-Laubach ein Buffet für die beteiligten Wehren. Die Licher Wehr erhielt zudem 12000 Euro.

Laubach (red). »Ein ganz großes Dankeschön an alle Feuerwehrleute, die den verheerenden Brand in Kloster Arnsburg so professionell gelöscht haben«, gab Karl Georg Graf zu Solms-Laubach sichtlich bewegt weiter. In die Herrenscheune des Laubacher Grafenschlosses hatte er mit Gattin Celina zu Solms-Laubach die Männer und Frauen der verschiedenen am Einsatz beteiligten Wehren aus dem ganzen Landkreis zu einem Buffet und Feier eingeladen.

»An jenem Abend des 20. August haben wir schon von weitem den Feuerschein sehen können und hatten die größten Bedenken - dann war es aber sehr beeindruckend zu sehen, wie professionell Sie alle gehandelt haben, ein ruhiges und koordiniertes Vorgehen, das dafür gesorgt hat die benachbarten Gebäude zu retten«, so Karl Georg zu Solms-Laubach. Lichs Stadtbrandinspektor Marco Römer bestätigte, dass er schon beeindruckt war beim ersten Anblick: »Der Dachstuhl im Vollbrand, die angrenzenden Gebäude wie das Forsthaus direkt bedroht und auch die damalige Trockenheit, die zusätzlich die angrenzende Bewaldung in Gefahr brachte - das war schon eine Herausforderung«. Insgesamt waren 113 Einsatzkräfte aus Lich-Kernstadt, Bettenhausen, Birklar, Eberstadt, Langsdorf, Muschenheim, Nieder-Bessingen und Ober-Bessingen beteiligt, hinzu kamen darüber hinaus weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Linden (zwei Einsatzkräfte, ein Wassertank), aus Laubach (zwei. Einsatzkräfte, ein Großtanklöschfahrzeug), aus Pohlheim (sechs Einsatzkräfte, ein Tanklöschfahrzeug mit Drehleiter), aus Hungen (zwei Einsatzkräfte, ein Einsatzleitwagen), aus Gießen (zwei Einsatzkräfte, ein Gerätewagen Atemschutz), Männer der Brandschutzaufsicht, der Einsatzleitwagen des Landkreises Gießen mit zwei Einsatzkräften, der Versorgungskomponente des Deutschen Roten Kreuzes mit drei Einsatzkräften, Rettungsdienst und Polizei. Darüber hinaus war auch Lichs Bürgermeister Dr. Julien Neubert und auch Ortsvorsteherin Nicole Lang vor Ort.

»Unser Dank geht auch an die Nachbarkommunen für ihre Unterstützung bei solch einem herausfordernden Einsatz - dass letztlich außer der Zehntscheune alles stehen geblieben ist, ist ein großer Erfolg«, so Römer weiter.

Nach dem Buffet waren die Männer und Frauen eingeladen zu einem Schießwettbewerb mit dem Laser-Gewehr, bei dem sich schließlich Christopher Menges als Sieger erwies.

Die Freiwillige Feuerwehr in Lich erhielt von Karl Georg und Celina zu Solms-Laubach eine Spende in Höhe von 12 000 Euro. »Das ist unser Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz und drückt die Dankbarkeit aus, dass hier ein möglicher größerer Schaden verhindert wurde«, so Karl Georg zu Solms-Laubach.

Gemeinsam verbrachten die Männer und Frauen in der Herrenscheune anschließend einen unterhaltsamen Abend.

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