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Grüne vermissen Perspektive

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Allendorf (red). »Ureigenste Aufgabe als gewählte Vertreter im Allendorfer Stadtparlament und deren Gremien ist es, die Verwaltung zu kontrollieren, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen sowie im demokratischen Diskurs um die besten Lösungen zu werben und zu streiten«, betonen Gabi Waldschmidt-Busse als Ortsverbandsvorsitzende und Sandra Henneberg als Fraktionsvorsitzende der Grünen in Allendorf/Lumda mittels einer Presseerklärung.

Die Grünen kritisieren die Aussagen der Freien Wähler im Anzeiger vom 6. Januar. Ihnen wird dort vorgeworfen, mit dem früheren FW-Chef Manuel Sult gemeinsame Sache zulasten des amtierenden Bürgermeisters Thomas Benz zu machen

»Die jüngsten Aussagen im Artikel vom 6. Januar im Gießener Anzeiger sind für uns nicht nachvollziehbar und wir bedauern, dass in der Kommunikation und Zusammenarbeit die Aufgaben, nämlich Allendorf/Lda. voranzubringen, nicht im Fokus stehen.«

Stets für Kompromisse

Die Fraktion betont das Bestreben, stets am Kompromiss orientiert zu sein. Allerdings müsse man sich im Kompromiss auch wiederfinden können. Das gelte für eigene Anträge, aber auch für Anträge der anderen Fraktionen sowie für die Haushalte.« Als positives Beispiel gelungener Zusammenarbeit nennen die Grünen die Entscheidung zur interkommunalen Zusammenarbeit, Breitbandausbau, Einstellung eines Klimaschutzmanagers oder der Beitritt zur Sicherheitsinitiative Kompass. »Wir sind von den Bürgern gewählt und ihnen verpflichtet. Wir vermissen eine klare Linie zur perspektivischen Stadtentwicklung, Straßensanierung, Waldbewirtschaftung und Bürgerbeteiligung zur Lösungsfindung. Wir werden unsere Anliegen so lange äußern, bis wir merken, dass es zukunftsfähige Lösungen gibt.«

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