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Herausragendes Engagement in schwierigen Zeiten

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Landrätin Anita Schneider (links) und Kreisbrandinspektor Mario Binsch (rechts) mit den Trägern der Katastrophenschutzmedaille in Gold (v. l.) Marcus Leopold, Ekkehard Krell und Ralf Hammer für 40 Jahre aktive Dienstzeit. Foto: Landkreis Gießen © Landkreis Gießen

Kreis Gießen (red). Funkelnde Lichterketten haben mit reflektierenden Einsatzjacken und dekorierten Uniformen um die Wette gestrahlt: Nach zwei Jahren auf Distanz konnte der Jahresabschluss des Katastrophenschutzes im Landkreis Gießen nun wieder begangen werden. Feuerwehren, DRK, JUH, THW, DLRG, Bundeswehr sowie weitere Vertreter des Katastrophenschutzes - alle haben sich im weihnachtlich geschmückten Feuerwehrhaus in Staufenberg zusammengefunden.

Für die festliche Atmosphäre im Feuerwehrhaus bedankte sich Landrätin Anita Schneider ganz herzlich bei den Gastgebern Bürgermeister Peter Gefeller sowie der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg und richtete anschließend ihren Dank an die Katastrophenschutz-Familie des Landkreises Gießen: »Unsere Veranstaltungen mussten pausieren, Ihr Einsatz aber hat keine Pause eingelegt.« Schneider verwies weiterhin darauf, dass seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine der Zivilschutz eine Renaissance erlebe. »Wir treffen Vorkehrungen und arbeiten zusammen - im Katastrophenschutz, in den Kommunen, im gesamten Landkreis. Um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, leisten Sie einen wichtigen Beitrag mit Ihrem Einsatz, Ihrem Ehrenamt und Ihrer Bereitschaft, für Ihre Mitmenschen da zu sein.«

Auch Kreisbrandinspektor Mario Binsch blickte auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurück: Der Landkreis Gießen unterstützte bei den Waldbränden im Lahn-Dill-Kreis und im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Im eigenen Kreisgebiet wurde die Feuerwehr vermehrt zu Hausbränden gerufen - unter den bekanntesten Einsatzorten das Kloster Arnsburg und das Hofgut Schmitte. In Hungen kam es nicht nur zu Einsätzen wegen Hochwasser, sondern im November auch wegen eines Ausbruchs der Geflügelpest. Zudem wurde nach dem Verdacht auf Bombenfund die weitläufig angelegte Räumung rund um den Gießener Bahnhof organisiert, zu der es glücklicherweise nicht gekommen ist. Die Arbeiten am Gefahrenabwehrzentrum, dessen Bezug für Mai geplant ist, schreiten derweil in großen Schritten voran. Abschließend fasste Binsch zusammen: »Für Ihre Leistung im Rahmen des Katastrophenschutzes gilt Ihnen unser Dank auch im Namen des Fachdienstes Gefahrenabwehr. Ihre Arbeit hat über die Kreisgrenzen hinaus Respekt und Anerkennung erfahren.«

Zahlreiche Ehrungen

Für besondere Verdienste überreichten die Landrätin und der Kreisbrandinspektor das Goldene Brandschutzverdienstzeichen am Bande an Burkhard Bellof von der Freiwilligen Feuerwehr Gießen-Wieseck. Er war unter anderem 25 Jahre als Kreisausbilder Truppmann und Truppführer sowie 17 Jahre als Kreisausbilder Absturzsicherung für den Landkreis Gießen tätig.

Die Katastrophenschutzmedaille in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhielt neben Ralf Hammer vom DRK Kreisverband Marburg-Gießen und Ekkehard Krell vom THW Ortsverband Gießen auch Marcus Leopold vom Katastrophenschutz-Stab des Landkreises Gießen - er ist 1977 in die Jugendfeuerwehr eingetreten, arbeitet seit 1988 als Kreisausbilder und hat seit 2000 das Amt des stellvertretenden Kreisbrandinspektors inne.

Mit der Katastrophenschutzmedaille in Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden ausgezeichnet Thorsten Gries, Hans Günther Hauer, Sebastian Jaksch, Ralf Spruck und Cornelia Waldschmidt von der DLRG Heuchelheim; Anja Herrmann, Dirk Kratz, Steffen Marsteller und Marco Meißner vom DRK Kreisverband Marburg-Gießen; sowie René Jung vom THW Ortsverband Gießen.

Die Katastrophenschutzmedaille in Bronze für zehn Jahre aktive Dienstzeit ging an Marius Spruck von der DLRG Heuchelheim; Kevin Fischer, Tim Hofmann, Matthias Leschhorn, Sebastian Rappmann, Andreas Röhrig, Sandra Röhrig, Lisa Walden und Marcel Walden vom DRK Kreisverband Marburg-Gießen; Michael Herrnbrodt, Andre Schreiner, Karl-Eberhard Stein und Jonas Wißmar von der IuK-Einheit des Landkreises Gießen; sowie Oliver Jäger, Martina Klee, Frank Mathes und Dr. Detlef Rupp vom KatS-Stab des Landkreises Gießen.

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Schneider (links) und Binsch (rechts) mit Burkhard Bellof und seinem Goldenen Brandschutzverdienstzeichen am Bande. Foto: Landkreis Gießen © Landkreis Gießen

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