1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Kreis Gießen

Im Nebel gerast

Erstellt:

Kreis Gießen (red). Rasen im Nebel ist gefährlich. Deshalb war die mittelhessische Autobahnpolizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag unterwegs, um mit Hilfe ihres Messfahrzeugs Temposünder ins Visier zu nehmen.

Da in dieser Nacht dichter Nebel die Sicht im gesamten Dienstgebiet - zum Teil erheblich - beeinträchtigte, war die zulässige Höchstgeschwindigkeit unter Hinweis auf starken Nebel über Schilderbrücken reduziert worden. Doch längst nicht alle Verkehrsteilnehmer schenkten der geltenden Beschilderung Beachtung. Eine Autofahrerin und ein -fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen, da sie mit 122 beziehungsweise 131 km/h deutlich schneller als die erlaubten 80 Kilometer pro Stunde fuhren. »Spitzenreiter« war ein 19-jähriger Rumäne, der statt der aufgrund Nebels erlaubten 60 km/h mit knappen 123 Stundenkilometern gemessen wurde. Da sich das Bußgeld für Nichtdeutsche statt eines Fahrverbots verdoppelt, musste der junge Mann vor Ort 1080 Euro bezahlen, bevor er seine Fahrt schließlich fortsetzen konnte. Die Sicht sank beim Einsatz teils auf unter 50 Meter. Erst ab dieser Sichtweite darf übrigens die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. sagt die Polizei. Und wer sie einschaltet, darf nicht schneller als 50 km/h fahren.

Anders wiederum verhält es sich mit Nebelscheinwerfern. Diese dürfen eingeschaltet werden, sobald Nebel, Regen oder Schneefall die Sicht behindern.

Auch interessant