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Impfnachweise: 23 Wohnungen durchsucht

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Kreis Gießen (red). Kriminalbeamte haben in den vergangenen Wochen die Wohnungen von 23 Personen aus Pohlheim, Gießen, Allendorf/Lda., Grünberg, Lollar, Lich, Staufenberg und Reiskirchen nach gefälschten Impfnachweisen durchsucht. Dabei wurden laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums technische Geräte wie Handys, Laptops und Tablets sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

Gesucht werden Beweismittel wie beispielsweise elektronische Impfzertifikate, die die Tatverdächtigen in Folge eines gefälschten Impfpasses erhielten. Zur Bilanz hinzu kommen elf sichergestellte Impfpässe. Einige Tatverdächtige gaben an, die Fälschungen bereits entsorgt zu haben. Ein junger Mann konnte seinen Impfpass nicht aushändigen, da sich dieser gerade »beim Fälscher zum Boostern« befand.

Ermittelt wird wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie wegen des Ausstellens und Gebrauchs von falschen Gesundheitszeugnissen. Hinweise auf die Nutzer gefälschter Impfpässe erhält die Polizei meistens von Apotheken, die beim Erstellen der elektronischen Impfzertifikate auf Fälschungsmerkmale in den Impfpässen achten.

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