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Jugend künftig mit Multivan unterwegs

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Lena Hörster (stellvertretende Kreisleitung), Thomas Stein (ehemaliger Kreisleiter), Joachim Scholz (stellvertretende Kreisleitung) und Kreisleiter Fabian Stein nahmen für das Jugendrotkreuz aus den Händen von Klaus Döring (v.l.) den symbolischen Schlüssel für ihr neues Fahrzeug entgegen. Foto: DRK-Kreisverband © DRK-Kreisverband

Auf der Kreisversammlung bestätigt der DRK-Kreisverband seinen Vorstand. Für das Jugendrotkreuz gab es einen Multivan.

Kreis Gießen (red). Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause fand im Katastrophenschutz-Zentrallager in Marburg-Cappel wieder die Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes Marburg-Gießen statt. Vorstand und Präsidium zogen trotz Corona ein insgesamt positives Fazit und lobten insbesondere den Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unter erschwerten Bedingungen.

Präsident Dr. Klaus Döring erinnerte daran, dass 2019 noch niemand ahnen konnte, was Corona ein Jahr später bringen würde. In diesem Jahr habe der Kreisverband unter anderem sein Tätigkeitsfeld durch den Betrieb von Kindertagesstätten erweitert. »Die folgenden zwei Jahre standen dann ganz unter dem Eindruck der Corona-Pandemie, die uns alle vor besondere Herausforderungen stellte und die in bisher unbekanntem Maße unseren Alltag und das persönliche Privatleben einschränkten«, sagte Döring. Auch die Arbeit des DRK sei massiv durch das Virus betroffen gewesen. Glücklicherweise konnten jedoch für die Menschen so wichtige Angebote wie Hausnotruf oder Essen auf Rädern aufrecht erhalten bleiben. Und auch der Umbau eines ehemaligen Möbelhauses in Stadtallendorf, in dem der DRK-Kreisverband Ende 2021 beziehungsweise Anfang 2022 einen großen Kleiderladen und ein interdisziplinäres Therapiezentrum eröffnete, sei reibungslos verlaufen. Im Kampf gegen Corona habe der Kreisverband mit dem Betrieb der Impfzentren und zahlreichen Schnelltestzentren aktiv mitgewirkt.

»Von den massiven Einschränkungen war auch unser starkes Netz von mehr als 800 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Katastrophenschutz betroffen. Der größte Teil der so wichtigen Fachdienstausbildungen konnte 2020 und 2021 nicht stattfinden«, betonte Döring. Trotzdem hätten die Mitglieder des Kreisverbandes immer volles Engagement gezeigt, wenn Menschen Hilfe benötigten. Döring erinnerte insbesondere an den Großeinsatz nach der Flutkatastrophe an der Ahr. Auch Vorstandsvorsitzender Christian Betz nutzte die Gelegenheit, allen Haupt- und Ehrenamtlichen für die großartige Zusammenarbeit unter schwierigsten Bedingungen zu danken. »Es hat sich mal wieder gezeigt, nur gemeinsam sind wir stark!«

Einstimmig bestätigten die 56 Delegierten das Präsidium für eine weitere Amtszeit. Präsident bleibt Klaus Döring, zu Vizepräsidentinnen und -präsidenten wurden Ingrid Balzer, Karin Bouffier-Pfeffer, Ernst-Rüdiger Schmeltzer und Kai-Rolf Seipel gewählt. Schatzmeister ist Frank Hasselberg, Vizeschatzmeister Alfred Horn und Justiziar Ulrich Welter.

Für den Nachwuchs des Kreisverbandes endete die Kreisversammlung mit einer unerwarteten Übergabe. Ein Multivan sorgt künftig dafür, dass jeder weiß, wenn das Jugendrotkreuz unterwegs ist.

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