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Kai Hilberg bleibt an der Spitze der Kreisjugendfeuerwehr

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Karl-L. Reinhardt (l.) und Marco Kirchner (r.) vom Kreisvorstand gratulierten den gewählten Vertretern der Kreisjugendfeuerwehr (v. l.): Julian Rossbach, Sascha Haas, Kai Hilberg, Florian Vornlocher, Sandro Müller und Udo Kühn. © Privat

Kreis Gießen (ib). Zur ersten Mitgliederversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Gießen seit der Corona-Pandemie hatte der amtierende Kreisjugendfeuerwehrwart Kai Hilberg die Vertreter der Kinder- und Jugendfeuerwehren ins Dorfgemeinschaftshaus Salzböden eingeladen.

Turnusgemäß stand die Wahl des Verbandsjugendfeuerwehrwartes sowie der beiden Stellvertreter auf der Tagesordnung. Der bisherige Kreisjugendfeuerwehrwart Kai Hilberg und seine beiden Stellvertreter Julian Rossbach und Florian Vornlocher wurden einstimmig wiedergewählt. Karl-Ludwig Reinhardt und Marco Kirchner vom Kreisfeuerwehrverband Gießen dankten für das bisherige Engagement des Dreiergespanns und wünschten für die kommende Amtszeit ein glückliches Händchen.

Kai Hilberg ging in seinem Bericht auf die schwierigen Bedingungen für die Jugend- und Kinderfeuerwehren unter Corona ein. Der praktische Übungsbetrieb in den Feuerwehrgerätehäusern konnte in den örtlichen Kinder- und Jugendfeuerwehren nicht durchgängig stattfinden. Die Verantwortlichen vor Ort sind aber größtenteils kreativ geworden und haben Online-Ausbildungsangebote für die Jugendfeuerwehren durchgeführt. Auch die geplante Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Kreisjugendfeuerwehr wurde coronabedingt im Sommer 2020 abgesagt.

Die Bereitstellung der von der Busecker Jugendfeuerwehr entwickelten FLAMMEN-App für alle Kinder- und Jugendfeuerwehren im Kreis im Herbst 2021 war eines der raren Highlights der Corona-Jahre. Kai Hilberg ist überzeugt, dass alle Kinder- und Jugendfeuerwehren von der App profitieren: »Die Corona-Pandemie hat den Kinder- und Jugendfeuerwehren eine lange Zwangspause auferlegt. Damit die Freude am Thema Feuerwehr und der Kontakt untereinander trotzdem weiter bestehen, ist so eine App genau das Richtige. Aber auch nach Corona werden wir sie intensiv nutzen.«

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